Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Bakterielle Vaginose: Unterschied zwischen den Versionen

K (Änderungen von 66E71DB9CF8A5 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Dr. Frank Antwerpes zurückgesetzt)
Zeile 1: Zeile 1:
''Synonyme: Anaerobiervaginose, Gardnerella-Vaginitis, unspezifische Kolpitis, Aminkolpitis, BV''<br>
+
''Synonyme: Anaerobiervaginose, Gardnerella-Vaginitis; unspezifische Kolpitis, Aminkolpitis, BV''<br>
 
'''''Englisch:''' bacterial vaginosis''
 
'''''Englisch:''' bacterial vaginosis''
  
 
==Definition==
 
==Definition==
Unter einer '''bakteriellen Vaginose''' oder '''Aminkolpitis''' versteht man eine [[Mischinfektion]] der [[Vagina]] nach atypischer Besiedlung durch [[Gardnerella vaginalis]] und [[anaerob]]en Bakterien in hoher Keimzahl. Die Erkrankung wird durch [[Geschlechtsverkehr]] begünstigt und zur Gruppe der [[Sexually Transmitted Diseases]] (STD) gezählt.
+
Die '''bakterielle Vaginose''', kurz '''BV''',  beschreibt eine [[bakteriell]]e Störung der [[Vaginalflora]] mit einer Reduktion der [[Lactobacillaceae |Laktobazillen]] und der Vermehrung der sonst niedrigzahligen [[aerob]]-[[anaerob]]en Mischflora. Vorstufe der BV ist die [[vaginale Dysbiose]].
  
[[ICD-10]]-Code:
+
==Pathophysiologie==
* N76.0 (akute)
+
Die vaginale [[Normalflora]] wird v.a. von [[Döderlein-Stäbchen]] ([[Symbiont]]en) dominiert, die für ein saures [[Milieu]] ([[pH]] < 4,5) sorgen. Auch andere Bakterien kommen [[physiologisch]]erweise in geringer Zahl vor, z.B. [[B-Streptokokken]], [[Escherichia coli]], [[Gardnerella vaginalis]], [[Atopobium vaginae]] oder [[Eubacterium]]-Spezies.
*N76.1 (subkutane und chronische)
+
  
==Epidemiologie==
+
Durch übertriebene Vaginal-Hygiene ([[Vaginaldusche]]), [[Antibiotika]], [[Fremdkörper]], häufigen [[Geschlechtsverkehr]] etc. kann das natürliche Milieu gestört werden. Es kommt zu einem Ungleichgewicht von Döderlein-Stäbchen und der übrigen Flora, die dann einen hartnäckigen [[Biofilm]] an der Vaginalwand bilden kann.
Die mikrobielle Vaginose ist die häufigste Form der [[Kolpitis]] und tritt bei 5-8% der Frauen auf.
+
  
==Ätiologie und Pathogenese==
+
Auch [[Schwangerschaft]], [[Geburt]] und operative Eingriffe ([[Episiotomie]], [[Laparotomie]], usw.) können das Anaerobierwachstum begünstigen.
Die vaginale [[Normalflora]] wird v.a. von [[Döderlein-Stäbchen]] (v.a. [[Laktobazillen]]) dominiert, die für ein saures [[Milieu]] ([[pH]] < 4,5) sorgen.
+
[[Schwangerschaft]], [[Geburt]], operative Eingriffe wie [[Episiotomie]] und [[Laparotomie]] sowie übertriebene Vaginal-Hygiene ([[Vaginaldusche]]), [[Antibiotika]], [[Fremdkörper]], häufiger [[Geschlechtsverkehr]] etc. begünstigen das Wachstum zahlenmäßig geringer [[Anaerob]]ier wie [[Gardnerella vaginalis]].
+
  
Gardnerella vaginalis ist ein [[gramnegativ]]es, unbewegliches, kurzes Stäbchen. Durch synergistische Förderung des Stoffwechsels gramnegativer, obligater [[Anaerob]]ier, kommt es zum pathologischen [[Fluor genitalis|Fluor]], der durch die Aminfreisetzung einen charakteristischen Geruch hat. Die Diagnose "Aminkolpitis" darf allerdings erst gestellt werden, wenn die anaeroben Bakterien in sehr hoher Keimzahl vorliegen.
+
==Symptomatik==
 +
Häufig bleibt eine bakterielle Vaginose  [[asymptomatisch]]. Ca. 50% der Patientinnen sind beschwerdefrei. Es kommt jedoch durch die pH-Änderung und der Vermehrung der Anaerobier zu vermehrtem [[Fluor vaginalis]] und unangenehmen [[Amingeruch]] (Fischgeruch) sowie zu einem unangenehmen Nässegefühl.  
  
Etwa bei 40% aller asymptomatischen Frauen kann man [[Gardnerella vaginalis]] nachweisen. Da eine [[Aszension]] möglich ist und zu einer schweren Infektion des oberen Genitaltraktes führen kann, ist die Therapie obligat.
+
Im Gegensatz zu anderen [[Kolpitis|Kolpitiden]], klagen die Patientinnen selten über [[Juckreiz]] oder [[Rötung]]en. Die [[Leistenlymphknoten]] sind nur sehr selten geschwollen.
  
==Symptomatik==
+
Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Ursache für eine [[Vaginitis]]. Von ihr spricht man erst, wenn die anaeroben Bakterien in sehr hoher Zahl vorliegen.
Im Gegensatz zu anderen Kolpitiden, klagen die Patientinnen selten über Juckreiz oder Rötungen. Der grau-weißliche, dünnflüssige Fluor, mit typischem, unangenehmen, fischartigem  Geruch, steht in der Regel als einziges Symptom im Vordergrund. Die [[Leistenlymphknoten]] sind nur sehr selten geschwollen.
+
  
 
==Diagnostik==
 
==Diagnostik==
 +
Zur Diagnostik einer bakteriellen Vaginose wird vom [[Gynäkologe]]n eine [[vaginale Infektionsdiagnostik]] durchgeführt.
 +
*pH-Messung
 +
*[[Zytologie]] ([[Nativpräparat]], [[Methylenblaufärbung]])
 +
*[[Bakterienkultur|mikrobiologische Diagnostik]]
 +
 +
Zur besseren Beurteilung des Geruchs des Fluors kann der [[Amintest]] durchgeführt werden. Durch Aufträufeln von 1-2 Tropfen 10%iger [[Kalilauge]] intensiviert sich der Fischgeruch des [[Vaginalsekret]]es.
 +
 
Anhand der [[Amsel-Kriterien]] wird ermittelt, ob eine bakterielle Vaginose vorliegt. Diese sind erfüllt, wenn drei der folgenden vier Punkte zutreffen:
 
Anhand der [[Amsel-Kriterien]] wird ermittelt, ob eine bakterielle Vaginose vorliegt. Diese sind erfüllt, wenn drei der folgenden vier Punkte zutreffen:
 
*pH > 4,5
 
*pH > 4,5
Zeile 30: Zeile 33:
 
*[[Clue Cells]]
 
*[[Clue Cells]]
  
Zur klinischen Beurteilung des Fluors wird der [[Amintest]] durchgeführt, um die Perzeption des Geruches zu verbessern: durch Aufträufeln von 1-2 Tropfen 10%iger [[Kalilauge]] intensiviert sich der Fischgeruch des Vaginalsekretes. Der pH-Wert liegt über 4,5.  
+
===pH-Messung===
 +
Der pH-Wert kann ganz unkompliziert mit Hilfe einer Pinzette und einem pH-Indikatorstreifen aus dem mittleren Scheidendrittel bestimmt werden.
  
Im [[Phasenkontrastmikroskop]] lässt sich der zytologische Nachweis führen: Sowohl im [[Nativpräparat]], als auch in der [[Methylenblaufärbung]] finden sich dicht mit Bakterien besetzte Epithelzellen. Sie werden auch als Schlüsselzellen (''Clue cells'') bezeichnet. Weiterhin muss die Mischinfektion und die Quantität der Anaerobier beurteilt werden. Begleitinfektionen mit [[Trichomonaden]] und [[Mykoplasmen]] und [[Candida]] sind auszuschliessen.
+
===Zytologische Untersuchung===
 +
Unter dem Mikroskop sieht man vaginale [[Epithelzelle]]n, die bei der bakteriellen Vaginose meist mit Bakterien besetzt sind ("Bakterienrasen"), sie werden ''Clue cells'' genannt. Die Quantität der Anaerobier wird beurteilt. Weiterhin wird mikroskopisch nach anderen Keimen wie anaeroben Bakterien, [[Trichomonaden]], [[Candida]], [[Mykoplasmen]] etc. gesucht werden; häufig liegt eine Mischinfektion vor.
  
Der [[Bakterienkultur|kulturelle Nachweis]] ist nur in besonderen Fällen mit hartnäckigen [[Rezidiv]]en indiziert.
+
===Mikrobiologische Untersuchung===
 +
Der kulturelle Nachweis ist in besonderen Fällen mit hartnäckigen [[Rezidiv]]en indiziert. Gardnerella vaginalis ist dabei ein möglicher Marker der Erkrankung, der aber nicht zuverlässig ist, da das Bakterium auch in der gesunden Scheide nachgewiesen werden kann.  
  
 
==Therapie==
 
==Therapie==
Da eine Aszension der Keime von der Vagina in den oberen Genitaltrakt möglich ist und zu einer schweren Infektion des oberen Genitaltraktes führen kann, ist in der Regel immer eine Therapie der bakteriellen Vaginose indiziert.
+
Da eine [[Aszension]] der Keime von der Vagina in den oberen Genitaltrakt möglich ist und zu einer schweren Infektion des oberen Genitaltraktes führen kann, ist in der Regel immer eine Therapie der bakteriellen Vaginose indiziert.
  
 
Goldstandard der medikamentösen Therapie der bakteriellen Vaginose ist die Gabe des [[Antibiotikum]]s [[Metronidazol]] (z.B. ''Clont<sup>&reg;</sup>'', ''Arilin<sup>&reg;</sup>''), da es sehr gut gegen Anaerobier wirkt. [[Amoxicillin]] oder [[Clindamycin]] können alternativ verordnet werden.
 
Goldstandard der medikamentösen Therapie der bakteriellen Vaginose ist die Gabe des [[Antibiotikum]]s [[Metronidazol]] (z.B. ''Clont<sup>&reg;</sup>'', ''Arilin<sup>&reg;</sup>''), da es sehr gut gegen Anaerobier wirkt. [[Amoxicillin]] oder [[Clindamycin]] können alternativ verordnet werden.
Zeile 43: Zeile 49:
 
Bei oraler Applikation können bis zu 90% der Infektionen erfolgreich behandelt werden. Die [[topisch]]e Therapie mit Metronidazol-[[Vaginaltablette]]n ist ebenfalls möglich.  
 
Bei oraler Applikation können bis zu 90% der Infektionen erfolgreich behandelt werden. Die [[topisch]]e Therapie mit Metronidazol-[[Vaginaltablette]]n ist ebenfalls möglich.  
  
Als nicht-antibiotische Verfahren, können Behandlungen mit [[Milchsäure]]präparaten, [[Vaginalzäpfchen]] mit Lactobazillen oder [[Vitamin C]] versucht werden. Weiterhin kannn das Antiseptikum [[Dequaliniumchlorid]] als Vaginaltablette (z.B. Fluomizin<sup>&reg;</sup>) als mögliche Therapieoption verordnet werden; es wirkt auch [[antimykotisch]].
+
Als nicht-antibiotische Verfahren, können Behandlungen mit [[Milchsäure]]präparaten, [[Vaginalzäpfchen]] mit Lactobazillen oder [[Vitamin C]] versucht werden. Weiterhin kannn das Antiseptikum [[Dequaliniumchlorid]] als [[Vaginaltablette]] als mögliche Therapieoption verordnet werden - es wirkt auch [[antimykotisch]].
  
In der [[Schwangerschaft]] erfolgt die Therapie vor 15 Schwangerschaftswochen mit [[Clindamycin]]; oral 2 x 300mg/Tag über 7 Tage bzw. topisch mit Clindamycin-Creme. Nach 15 Schwangerschaftswochen kann Metronidazol appliziert werden. Dequaliniumchlorid-Vaginaltabletten können während der gesamten Schwangerschaft (und [[Stillzeit]]) angewendet werden, sollte die klinische Notwendigkeit bestehen.
+
In der [[Schwangerschaft]] erfolgt die Therapie vor 15 Schwangerschaftswochen mit [[Clindamycin]]; oral 2 x 300 mg/Tag über 7 Tage bzw. topisch mit Clindamycin-Creme. Nach 15 Schwangerschaftswochen kann Metronidazol appliziert werden. Dequaliniumchlorid kann lokal auch während der Schwangerschaft und [[Stillzeit]] angewendet werden, sollte die klinische Notwendigkeit bestehen.
  
 
==Literatur==
 
==Literatur==
 
* Mendling W:  Diagnostik und Therapie beim Symptom Fluor. Frauenarzt 2018; 59: 120-8
 
* Mendling W:  Diagnostik und Therapie beim Symptom Fluor. Frauenarzt 2018; 59: 120-8
* Gätje R, Eberle C et al.: Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe. 2. Auflage, 2015. Thieme Verlag
 
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Tag:Bakterien]]
 
[[Tag:Bakterien]]
 
[[Tag:Infektion]]
 
[[Tag:Infektion]]
 
[[Tag:Vaginose]]
 
[[Tag:Vaginose]]

Version vom 31. Juli 2018, 16:41 Uhr

Synonyme: Anaerobiervaginose, Gardnerella-Vaginitis; unspezifische Kolpitis, Aminkolpitis, BV
Englisch: bacterial vaginosis

1 Definition

Die bakterielle Vaginose, kurz BV, beschreibt eine bakterielle Störung der Vaginalflora mit einer Reduktion der Laktobazillen und der Vermehrung der sonst niedrigzahligen aerob-anaeroben Mischflora. Vorstufe der BV ist die vaginale Dysbiose.

2 Pathophysiologie

Die vaginale Normalflora wird v.a. von Döderlein-Stäbchen (Symbionten) dominiert, die für ein saures Milieu (pH < 4,5) sorgen. Auch andere Bakterien kommen physiologischerweise in geringer Zahl vor, z.B. B-Streptokokken, Escherichia coli, Gardnerella vaginalis, Atopobium vaginae oder Eubacterium-Spezies.

Durch übertriebene Vaginal-Hygiene (Vaginaldusche), Antibiotika, Fremdkörper, häufigen Geschlechtsverkehr etc. kann das natürliche Milieu gestört werden. Es kommt zu einem Ungleichgewicht von Döderlein-Stäbchen und der übrigen Flora, die dann einen hartnäckigen Biofilm an der Vaginalwand bilden kann.

Auch Schwangerschaft, Geburt und operative Eingriffe (Episiotomie, Laparotomie, usw.) können das Anaerobierwachstum begünstigen.

3 Symptomatik

Häufig bleibt eine bakterielle Vaginose asymptomatisch. Ca. 50% der Patientinnen sind beschwerdefrei. Es kommt jedoch durch die pH-Änderung und der Vermehrung der Anaerobier zu vermehrtem Fluor vaginalis und unangenehmen Amingeruch (Fischgeruch) sowie zu einem unangenehmen Nässegefühl.

Im Gegensatz zu anderen Kolpitiden, klagen die Patientinnen selten über Juckreiz oder Rötungen. Die Leistenlymphknoten sind nur sehr selten geschwollen.

Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Ursache für eine Vaginitis. Von ihr spricht man erst, wenn die anaeroben Bakterien in sehr hoher Zahl vorliegen.

4 Diagnostik

Zur Diagnostik einer bakteriellen Vaginose wird vom Gynäkologen eine vaginale Infektionsdiagnostik durchgeführt.

Zur besseren Beurteilung des Geruchs des Fluors kann der Amintest durchgeführt werden. Durch Aufträufeln von 1-2 Tropfen 10%iger Kalilauge intensiviert sich der Fischgeruch des Vaginalsekretes.

Anhand der Amsel-Kriterien wird ermittelt, ob eine bakterielle Vaginose vorliegt. Diese sind erfüllt, wenn drei der folgenden vier Punkte zutreffen:

4.1 pH-Messung

Der pH-Wert kann ganz unkompliziert mit Hilfe einer Pinzette und einem pH-Indikatorstreifen aus dem mittleren Scheidendrittel bestimmt werden.

4.2 Zytologische Untersuchung

Unter dem Mikroskop sieht man vaginale Epithelzellen, die bei der bakteriellen Vaginose meist mit Bakterien besetzt sind ("Bakterienrasen"), sie werden Clue cells genannt. Die Quantität der Anaerobier wird beurteilt. Weiterhin wird mikroskopisch nach anderen Keimen wie anaeroben Bakterien, Trichomonaden, Candida, Mykoplasmen etc. gesucht werden; häufig liegt eine Mischinfektion vor.

4.3 Mikrobiologische Untersuchung

Der kulturelle Nachweis ist in besonderen Fällen mit hartnäckigen Rezidiven indiziert. Gardnerella vaginalis ist dabei ein möglicher Marker der Erkrankung, der aber nicht zuverlässig ist, da das Bakterium auch in der gesunden Scheide nachgewiesen werden kann.

5 Therapie

Da eine Aszension der Keime von der Vagina in den oberen Genitaltrakt möglich ist und zu einer schweren Infektion des oberen Genitaltraktes führen kann, ist in der Regel immer eine Therapie der bakteriellen Vaginose indiziert.

Goldstandard der medikamentösen Therapie der bakteriellen Vaginose ist die Gabe des Antibiotikums Metronidazol (z.B. Clont®, Arilin®), da es sehr gut gegen Anaerobier wirkt. Amoxicillin oder Clindamycin können alternativ verordnet werden.

Bei oraler Applikation können bis zu 90% der Infektionen erfolgreich behandelt werden. Die topische Therapie mit Metronidazol-Vaginaltabletten ist ebenfalls möglich.

Als nicht-antibiotische Verfahren, können Behandlungen mit Milchsäurepräparaten, Vaginalzäpfchen mit Lactobazillen oder Vitamin C versucht werden. Weiterhin kannn das Antiseptikum Dequaliniumchlorid als Vaginaltablette als mögliche Therapieoption verordnet werden - es wirkt auch antimykotisch.

In der Schwangerschaft erfolgt die Therapie vor 15 Schwangerschaftswochen mit Clindamycin; oral 2 x 300 mg/Tag über 7 Tage bzw. topisch mit Clindamycin-Creme. Nach 15 Schwangerschaftswochen kann Metronidazol appliziert werden. Dequaliniumchlorid kann lokal auch während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, sollte die klinische Notwendigkeit bestehen.

6 Literatur

  • Mendling W: Diagnostik und Therapie beim Symptom Fluor. Frauenarzt 2018; 59: 120-8

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

17 Wertungen (3.71 ø)

67.098 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: