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'''Babesia bigemina''' ist eine [[intraerythrozytär]]er, [[Einzeller|einzelliger]] [[Parasit]], der das [[Texasfieber (Veterinärmedizin)|Texasfieber]] der [[Rind]]er auslöst.
  
 
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Im Jahre 1893 konnten die US-amerikanischen [[Tierarzt|Tierärzte]] Curtice, Smith und Kilborne experimentell die Übertragung von Babesia bigemina durch [[Zecke]]n nachweisen. Dadurch konnte erstmals gezeigt werden, dass [[Krankheitserreger]] durch einen [[Vektor]] übertragen werden können.
 
Im Jahre 1893 konnten die US-amerikanischen [[Tierarzt|Tierärzte]] Curtice, Smith und Kilborne experimentell die Übertragung von Babesia bigemina durch [[Zecke]]n nachweisen. Dadurch konnte erstmals gezeigt werden, dass [[Krankheitserreger]] durch einen [[Vektor]] übertragen werden können.
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Die [[Merozoit]]en von Babesia bigemina sind rund 4 bis 5 [[Mikrometer|µm]] lang. Ihr Teilungswinkel ist spitz und ihre Lage im [[Erythrozyt]] ist zentral.
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Die [[Merozoit]]en von Babesia bigemina sind rund 4 bis 5 [[Mikrometer|µm]] lang. Ihr Teilungswinkel ist spitz und ihre Lage im [[Erythrozyt]] ist zentral. Die [[Pathogenität]] wird als mittel- bis hochgradig angegeben.  
 
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Babesia bigemina ist der Erreger des Texasfiebers (redwater) der Rinder. Der Parasit kommt vorwiegend in den Tropen und Subtropen, in Asien, Afrika, Amerika, Australien und Europa vor. In Europa kommt Babesia bigemina hauptsächlich auf dem Balkan und in Künstennähe anderer Anrainerstaaten des Mittelmeeres sowie in Portugal vor.
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Babesia bigemina ist der Erreger des Texasfiebers ("redwater") der Rinder. Der Parasit kommt vorwiegend in den Tropen und Subtropen, in Asien, Afrika, Amerika, Australien und Europa vor. In Europa kommt Babesia bigemina hauptsächlich auf dem Balkan und in Küstennähe anderer Anrainerstaaten des Mittelmeeres sowie in Portugal vor.
  
 
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* Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.
 
* Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.
 
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==Taxonomie==
 
* Reich: [[Eukaryota]], [[Protozoa]]
 
** Stamm: [[Alveolata]]
 
*** Unterstamm: [[Apicomplexa]]
 
**** Klasse: [[Haematozoea]]
 
***** Ordnung: [[Piroplasmida]]
 
****** Familie: [[Babesiidae]]
 
******* Gattung: [[Babesia]]
 
******** Art: Babesia bigemina
 
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[[Fachgebiet:Parasitologie]]
 
[[Fachgebiet:Parasitologie]]
 
[[Fachgebiet:Veterinärmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Veterinärmedizin]]
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[[Tag:Haussäugetier]]
 
 
[[Tag:Parasit]]
 
[[Tag:Parasit]]
[[Tag:Rind]]
 
[[Tag:Wiederkäuer]]
 

Aktuelle Version vom 16. Januar 2019, 14:49 Uhr

Synonym: B. bigemina

1 Definition

Babesia bigemina ist eine intraerythrozytärer, einzelliger Parasit, der das Texasfieber der Rinder auslöst.

2 Allgemein

Im Jahre 1893 konnten die US-amerikanischen Tierärzte Curtice, Smith und Kilborne experimentell die Übertragung von Babesia bigemina durch Zecken nachweisen. Dadurch konnte erstmals gezeigt werden, dass Krankheitserreger durch einen Vektor übertragen werden können.

3 Taxonomie

4 Erreger

Die Merozoiten von Babesia bigemina sind rund 4 bis 5 µm lang. Ihr Teilungswinkel ist spitz und ihre Lage im Erythrozyt ist zentral. Die Pathogenität wird als mittel- bis hochgradig angegeben.

5 Vorkommen

Babesia bigemina ist der Erreger des Texasfiebers ("redwater") der Rinder. Der Parasit kommt vorwiegend in den Tropen und Subtropen, in Asien, Afrika, Amerika, Australien und Europa vor. In Europa kommt Babesia bigemina hauptsächlich auf dem Balkan und in Küstennähe anderer Anrainerstaaten des Mittelmeeres sowie in Portugal vor.

6 Epidemiologie

Die Vektoren von Babesia bigemina sind Boophilus microplus, Boophilus decoloratus, Boophilus annulatus und Rhipicephalus evertsi.

7 Erkrankung

Virulente Stämme von Babesia bigemina verursachen bei älteren Rindern (v.a. bei europäischen Hochleistungsrassen) das Texasfieber. Diese Erkrankung ist durch hochgradiges Fieber, Hämoglobinurie und Ikterus gekennzeichnet. Erkrankte Tiere sterben innerhalb weniger Tage.

Eine Infektion mit Stämmen von geringerer Virulenz verursachen meist nur leichtes Fieber, Diarrhö, Konstipation und nur selten geringgradige Hämoglobinurie. Die Betroffenen gesunden in wenigen Wochen, wobei sich bei einem regelmäßigen Zeckenbefall der Jungtiere eine endemische Stabilität einstellt.

8 Literatur

  • Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Januar 2019 um 14:49 Uhr bearbeitet.

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