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Azidose: Unterschied zwischen den Versionen

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Azidosen lassen sich mit Hilfe einer [[Blutgasanalyse]] nachweisen. Durch die Bestimmung von [[Bikarbonat]] und [[Kohlendioxidpartialdruck]] im arteriellen Blut kann man zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterscheiden. Bei einer respiratorischen Azidose liegt ein erhöhter CO<sub>2</sub>-Partialdruck (PCO<sub>2</sub>) vor, während es bei einer metabolischen Azidose zu einer Negativierung des Base Excess (BE) kommt.
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Azidosen lassen sich mit Hilfe einer [[Blutgasanalyse]] nachweisen. Durch die Bestimmung von [[Bikarbonat]] und [[Kohlendioxidpartialdruck]] im arteriellen Blut kann man zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterscheiden. Bei einer respiratorischen Azidose liegt ein erhöhter CO<sub>2</sub>-Partialdruck (PCO<sub>2</sub>) vor, während es bei einer metabolischen Azidose zu einer Negativierung des [[Base Excess]] (BE) kommt.
  
Im Rahmen einer Gegenregulierung des Körpers kommt es bei der metabolischen Azidose durch Hyperventilation zu einer Erniedrigung des CO<sub>2</sub>-Partialdruckes (PCO<sub>2</sub>), also zu einer respiratorischen Kompensation.
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Im Rahmen einer Gegenregulierung des Körpers kommt es bei der metabolischen Azidose durch [[Hyperventilation]] zu einer Erniedrigung des CO<sub>2</sub>-Partialdruckes (PCO<sub>2</sub>), also zu einer respiratorischen Kompensation.
  
 
Bei Vorliegen einer respiratorischen Azidose kommt es zur metabolischen Kompensation, indem der Körper vermehrt Basen ins Blut ausscheidet. Dadurch kommt es zu einem positiven Base Excess (BE).
 
Bei Vorliegen einer respiratorischen Azidose kommt es zur metabolischen Kompensation, indem der Körper vermehrt Basen ins Blut ausscheidet. Dadurch kommt es zu einem positiven Base Excess (BE).

Version vom 18. Mai 2014, 02:56 Uhr

Englisch: acidosis

1 Definition

Eine Azidose (Übersäuerung) ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes, die mit einem Absinken des pH-Werts im Blut unter 7,35 einhergeht.

2 Formen

Je nach Ursache unterscheidet man Störungen, die durch eine mechanische Atemwegsbehinderung bedingt sind (respiratorische Azidosen), von Störungen, die durch Stoffwechselveränderungen verursacht werden (metabolische Azidosen).

3 Diagnostik

Azidosen lassen sich mit Hilfe einer Blutgasanalyse nachweisen. Durch die Bestimmung von Bikarbonat und Kohlendioxidpartialdruck im arteriellen Blut kann man zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterscheiden. Bei einer respiratorischen Azidose liegt ein erhöhter CO2-Partialdruck (PCO2) vor, während es bei einer metabolischen Azidose zu einer Negativierung des Base Excess (BE) kommt.

Im Rahmen einer Gegenregulierung des Körpers kommt es bei der metabolischen Azidose durch Hyperventilation zu einer Erniedrigung des CO2-Partialdruckes (PCO2), also zu einer respiratorischen Kompensation.

Bei Vorliegen einer respiratorischen Azidose kommt es zur metabolischen Kompensation, indem der Körper vermehrt Basen ins Blut ausscheidet. Dadurch kommt es zu einem positiven Base Excess (BE).

siehe auch: Alkalose

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Mai 2014 um 08:33 Uhr bearbeitet.

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