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Auwaldzecke

Version vom 2. September 2009, 14:58 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Lateinisch: Dermacentor reticulatus

1 Definition

Die Auwaldzecke ist ein Parasit aus der Familie der Schildzecken (Ixodidae), der ein potentieller Vektor für humanpathogene Krankheitserreger ist.

2 Morphologie

Auwaldzecken sind größer als der gemeine Holzbock. Sie haben ein Länge von 4-5 mm und können im vollgesogenen Zustand bis zu 16 Millimeter groß werden. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen und zeigen nach dem Saugakt keine Größenzunahme.

Bei den männlichen Tieren bedeckt das weißlich marmorierte Rückenschild den ganzen Körper, bei Weibchen nur das vordere Körperdrittel. Der Außenrand des Rückenschilds ist rotorange.

3 Klinische Bedeutung

Auwaldzecken sind Überträger von Rickettsien (Bakterien) und [[Babesien (Protozoen). Sie verbreiten u.a. den Erreger der Hundemalaria (Babesia canis). Zu den Endemiegebieten zählen in Deutschland vor allem Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland.

Fachgebiete: Parasitologie

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