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Autologe Stammzelltransplantation

Version vom 18. Januar 2014, 18:17 Uhr von Dr. med. Norbert Ostendorf (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Bei der autologen Stammzelltransplantation handelt es sich um eine Form der Stammzelltransplantation, die bei malignen hämatologischen Erkrankungen durchgeführt wird.

Im Gegensatz zur allogenen Stammzelltransplantation handelt es sich bei der autologen Stammzelltransplantation bei Spender und Empfänger um ein und dieselbe Person.

2 Prinzip

vgl. Stammzelltransplantation.

3 Besonderheiten

Vor einer hochdosierten Chemotherapie oder Radiotherapie (bei Krebspatienten) werden Stammzellen aus dem peripheren Blut oder Knochnenmark des Patienten entnommen.

Zuvor werden die Stammzellen durch die vorherige subkutane Gabe hämatopoetischer Wachstumsfaktoren in das Blut mobilisiert.

Bei der "Stammzellspende" werden die im Blut zirkulierenden peripheren hämatopoetischen Stammzellen durch Stammzellapherese von anderen Zellen im Blut separiert. Damti nicht zusammen mit den Stammzellen auch Tumorzellen entnommen - und später bei der Spende wieder reinfundiert - werden, werden die gewonnen Stammzellen auch mit Hilfe von Antikörpern von den Tumorzellen getrennt werden (Purging).

4 Links

vgl. Stammzelltransplantation, allogene Stammzelltransplantation

Fachgebiete: Innere Medizin

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Januar 2014 um 18:17 Uhr bearbeitet.

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