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Autogene Hemmung

Version vom 30. Januar 2018, 22:36 Uhr von Herbert Mey (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Unter der autogenen Hemmung versteht man die Hemmung der α-Motoneurone eines Muskels durch die Spannungssensoren im Übergang zu seiner Sehne.

2 Physiologie

Durch die Dehnung der Sehne werden die Golgi-Sehnenorgane gereizt. Von ihnen ausgehend projizieren Ib-Afferenzen auf inhibitorische Interneurone des Rückenmarks, die folglich agonistische α-Motoneurone inhibieren. Es handelt sich also um eine disynaptische Hemmung.

Darüber hinaus werden über exzitatorische (erregende) Interneurone die antagonistisch wirkenden Muskeln aktiviert.

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Fachgebiete: Physiologie

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