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Austreibungsphase

Version vom 14. April 2005, 19:45 Uhr von 193.6.201.128 (Diskussion)

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In Ruhe betraegt die Dauer der Austreibungsphase ca. 210ms. Die Austreibungsphase beginnt ab dem Zeitpunkt, wo sich die Taschenklappen ( Aotenklappe bzw. Pulmonalklappe) őffnen. Dies geschieht bei einem Druckanstieg des Linken Ventrikels űber dem des Aotrendrucks ( 80mmHg) und des rechten Ventrikels űber dem Pulmonaldruck (10 mmHg). Im Laufe des Blutausstroms in die Aorta/A.pulmonalis steigen die Drűcke in den Ventrikel weiter an, welches durch die Abnahme des Ventrikelradius und Wandspannung, bei gleichzeitiger Zunahme der Wanddicke zu erklaeren ist ( Laplace-Gesetz). Hier wird der meiste Teil des Schlagvolumens rasch ausgeworfen, so dass die Stromstaerke in der Aota ihr Maximum ( 500 ml/s) erreicht, genannt auch als frűhe Phase der Austreibung. Im EKG kann man nun die Erregungsrűckbildung als T-Welle erkennen, bei der Rest des Schlagvolumens langsamer ausgeworfen wird, bei gleichzeitigem Druckabfall des Ventrikels. Faellt der Druck unter dem der Aorta bzw. A. Pulmonalis, so schliessen sich die Taschenklappen wieder, signalisiert durch den 2. Herzton. Das Schlagvolumen betraegt in Ruhe etwa 80 ml. Die Ejektionsfraktion ( SV/EDV) dann 0,67. In der Kammer verbleibt ein Restvolumen von 40 ml.

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Fachgebiete: Gynäkologie, Kardiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 21. August 2007 um 18:04 Uhr bearbeitet.

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