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Articulatio metatarsophalangea hallucis

Version vom 26. November 2014, 23:06 Uhr von Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Großzehengrundgelenk, Articulatio metatarsophalangea I

1 Definition

Als Articulatio metatarsophalangea hallucis bezeichnet man das Kugelgelenk zwischen dem Os metatarsale I und dem Phalanx proximalis I des Fußes.

2 Anatomie

Die Articulatio metatarsophalangea ist, gleich den übrigen Articulationes metatarsophalangeae, ebenfalls ein kugeliges Gelenk. Man findet hier jedoch im Bereich des Caputs des Os metatarsale I zwei (medial und lateral) Sesambeine. Diese sind durch das Ligamentum plantare miteinander verbunden und zusätzlich durch seitliche Bänder, den Ligamenta sesamoidea laterale und -mediale gesichert (an das Caput).

3 Biomechanik

Aufgrund des Kugelgelenks besitzt das Großzehengrundgelenk drei Freiheitsgrade. Der Bewegungsumfang ist jedoch wegen des straffen Bandapparates und der einwirkenden Muskeln teilweise stark eingeschränkt (z.B. Ab- und Adduktion). Folgende Bewegungen (inkl. ausführende Muskeln) sind möglich:

4 Klinik

Klinische Relevanz bekommt das Großzehengrundgelenk durch den Hallux valgus. Hier kann der Winkel zwischen dem 1. und 2. Strahl bis zu 30° begtragen (normal: 7°). Außerdem findet in den meisten Fällen eine Verlagerung der Sesambeine statt, sodass das mediale Sesambein in der Rinne des lateralen Sesambeins zum Liegen kommt.

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