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Arrestin

Version vom 3. August 2017, 15:41 Uhr von Jessica Geller (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Arrestine sind eine kleine Familie von Proteinen, die für die (Down-)Regulierung der Signaltransduktion bei G-Protein-gekoppelten Rezeptoren wichtig sind.

2 Allgemeines

Als Reaktion auf einen Stimulus aktivieren GPCRs heterotrimere G-Proteine. Um diese Antwort auszuschalten oder sich an einen anhaltenden Stimulus anzupassen, müssen aktive Rezeptoren desensibilisiert werden. Es kommt zur Rezeptor-Internalisierung. Der erste Schritt ist die Phosphorylierung durch eine Klasse von Serin/Threonin-Kinasen, die G-Protein-gekoppelte Rezeptorkinasen (GRK) genannt werden. GRK-Phosphorylierung bereitet speziell den aktivierten Rezeptor für die Bindung des Arrestins vor. Diese Bindung an den Rezeptor blockiert weitere G-Protein-vermittelte Signalisierungs- und Target-Rezeptoren für die Internalisierung und leitet die Signalisierung auf alternative, G-Protein-unabhängige Wege, wie die β-Arrestin-Signalisierung, um. Zusätzlich zu GPCRs binden die Arrestine an andere Klassen von Zelloberflächenrezeptoren und eine Vielzahl anderer Signalproteine.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 3. August 2017 um 15:41 Uhr bearbeitet.

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