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Arginin: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Arginin''' wird wie [[Histidin]] zu den [[semiessentiell]]en [[Aminosäure]]n gezählt, weil sie vom wachsenden Organismus nicht in genügender Menge synthetisiert wird. Arginin enthält eine [[Guanidin-Gruppe]] und zählt daher zu den [[basisch]]en Aminosäuren.
  
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[[Tag:Aminosäure]]
 
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Version vom 10. Juni 2016, 08:40 Uhr

Synonym: α-Amino-δ-guanidinovaleriansäure
Abkürzungen: Arg, R
Englisch: arginine

1 Definition

Arginin wird wie Histidin zu den semiessentiellen Aminosäuren gezählt, weil sie vom wachsenden Organismus nicht in genügender Menge synthetisiert wird. Arginin enthält eine Guanidin-Gruppe und zählt daher zu den basischen Aminosäuren.

2 Chemie

Arginin hat die Summenformel C6H14N4O2 und eine molare Masse von 174,20 g/mol.

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3 Biosynthese

Säugetiere können über den Harnstoffzyklus aus Ornithin Arginin bilden. Der Reingewinn an Arginin spielt aber keine wesentliche Rolle, da Ornithin schnell zu Harnstoff abgebaut wird und Ornithin, das im Harnstoffzyklus nur in katalytischen Mengen benötigt wird, auch nur in geringem Umfang zur Verfügung steht.

4 Oxidativer Abbau

Das Kohlenstoffgerüst von Arginin tritt über α-Ketoglutarat, dessen unmittelbare Vorstufe Glutaminsäure ist, in den Citratzyklus ein.

5 Arginin als Vorstufe

Arginin dient außer zum Proteinaufbau auch als Vorstufe anderer Biomoleküle, wie z.B. Spermin, Spermidin und Putrescin. Die Übertragung der Guanidingruppe des Arginins auf Glycin ist der erste Reaktionsschritt bei der Biosynthese des Creatins.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 4. November 2004 um 16:51 Uhr bearbeitet.

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