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Aquaeductus mesencephali: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Aquaeductus mesencephali verläuft [[medial]] auf der Rückseite des [[Mesencephalon]] bis zur [[Rautengrube]], wo er sich zum vierten Ventrikel ([[Hirnventrikel|Ventriculus quartus]]) erweitert. Entgegen den Ventrikeln ist er nicht von Teilen des [[Plexus choroideus]] überzogen.
 
Der Aquaeductus mesencephali verläuft [[medial]] auf der Rückseite des [[Mesencephalon]] bis zur [[Rautengrube]], wo er sich zum vierten Ventrikel ([[Hirnventrikel|Ventriculus quartus]]) erweitert. Entgegen den Ventrikeln ist er nicht von Teilen des [[Plexus choroideus]] überzogen.
 
Zirkulär um den Aqueductus herum liegt das [[zentrales Höhlengrau|zentrale Höhlengrau]] (Substantia grisea periaqueductalis).
 
Zirkulär um den Aqueductus herum liegt das [[zentrales Höhlengrau|zentrale Höhlengrau]] (Substantia grisea periaqueductalis).
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Ist der Aquaeductus mesencephali verengt (z.B. durch einen naheliegenden [[Tumor]]), kann folglich das Hirnwasser nicht mehr ungehindert abfließen, weshalb es sich aufstaut. Die dadurch entstandene [[Aquäduktstenose]] kann zu [[neurologisch]]en [[Symptom]]en führen, bis hin zum [[Koma]] oder [[Tod]].
 
[[Fachgebiet:Zentralnervensystem]]
 
[[Fachgebiet:Zentralnervensystem]]

Version vom 28. Juli 2014, 18:00 Uhr

von lateinisch: aquaeductus - Wasserleitung
Synonyme: Aquädukt, Aquaeductus cerebri, Aquaeductus Sylvii

1 Definition

Als Aquaeductus mesencephali wird der mit Liquor gefüllte Verbindungskanal zwischen dem dritten und dem vierten Hirnventrikel bezeichnet.

2 Anatomie

Der Aquaeductus mesencephali verläuft medial auf der Rückseite des Mesencephalon bis zur Rautengrube, wo er sich zum vierten Ventrikel (Ventriculus quartus) erweitert. Entgegen den Ventrikeln ist er nicht von Teilen des Plexus choroideus überzogen. Zirkulär um den Aqueductus herum liegt das zentrale Höhlengrau (Substantia grisea periaqueductalis).

3 Klinik

Ist der Aquaeductus mesencephali verengt (z.B. durch einen naheliegenden Tumor), kann folglich das Hirnwasser nicht mehr ungehindert abfließen, weshalb es sich aufstaut. Die dadurch entstandene Aquäduktstenose kann zu neurologischen Symptomen führen, bis hin zum Koma oder Tod.

Tags:

Fachgebiete: Zentralnervensystem

Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2016 um 08:23 Uhr bearbeitet.

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