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Antikoagulans: Unterschied zwischen den Versionen

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Blutproben für die Labordiagnostik werden ebenfalls häufig antikoaguliert. Gebräuchliche Antikoagulantien sind [[EDTA]], [[Citrat]] und [[Heparin]].
  
 
==Wirkstoffe==
 
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Version vom 11. September 2013, 15:31 Uhr

Synonyme: Antithrombotikum, Gerinnungshemmer, "Blutverdünner"

1 Definition

Antikoagulantien oder auch Gerinnungshemmer sind Medikamente, die die Blutgerinnung (Hämostase) hemmen.

2 Einsatzgebiete

Antikoagulantien werden in der Medizin dazu verwendet, die intravasale Bildung von Thromben zu verhindern (Thromboseprophylaxe). Sie kommen vor allem perioperativ zum Einsatz. Hier senken sie das Auftreten von Lungenembolien.

Ein Antikoagulation ist auch bei der Durchleitung von Blut durch einen extrakorporalen Kreislauf, z.B. im Rahmen einer Hämofiltration notwendig.

Bei Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern dienen Antikoagulantien der Verhütung eines Schlaganfalls.

Blutproben für die Labordiagnostik werden ebenfalls häufig antikoaguliert. Gebräuchliche Antikoagulantien sind EDTA, Citrat und Heparin.

3 Wirkstoffe

Antikoagulantien können sehr unterschiedlichen Wirkstoffklassen angehören. Sie lassen sich unter anderem einteilen in:

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Juli 2018 um 16:48 Uhr bearbeitet.

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