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Anti-SAE1: Unterschied zwischen den Versionen

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Das SUMO-Aktivierungsenzym (SAE) ist ein [[Heterodimer]] aus zwei eng miteinander ver- bundenen Untereinheiten (SAE1 und SAE2). Es ist im [[Zellkern]] lokalisiert und dient der [[posttranslationale Modifikation|posttranslationalen Modifikation]] von Proteinen. Die Proteine werden an [[SUMO1]] gebunden ([[Sumoylierung]]) und dadurch für weitere biochemische Przesse gekennzeichnet.  
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Anti-SAE1-Antikörper können mit einer Häufigkeit von etwa 8% bei erwachsenen Patienten mit [[Dermatomyositis]] (DM) nachgewiesen werden. Bei [[juvenile Dermatomyositis|juveniler Dermatomyositis]] (JDM) und [[Polymyositis]] (PM) kommt es nur in Ausnahmefällen vor.
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Anti-SAE1-Antikörper können mit einer Häufigkeit von etwa 8% bei erwachsenen Patienten mit [[Dermatomyositis]] (DM) nachgewiesen werden. Bei [[juvenile Dermatomyositis|juveniler Dermatomyositis]] (JDM) und [[Polymyositis]] (PM) kommt Anti-SAE1 nur in Ausnahmefällen vor.
 
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[[Tag:Autoantikörper]]
 
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Aktuelle Version vom 30. Mai 2019, 12:52 Uhr

Synonym: Anti-SAE1-Antikörper
Englisch: anti-SAE1 antibody

1 Definition

Anti-SAE1 ist ein Autoantikörper, der bei idiopathischen entzündlichen Myopathien (IMP) vorkommt. Er gehört zu den antinukleären Antikörpern (ANA) und richtet sich gegen das SUMO-Aktivierungsenzym 1 (SAE1).

2 Hintergrund

Das SUMO-Aktivierungsenzym (SAE) ist ein Heterodimer aus zwei eng miteinander verbundenen Untereinheiten (SAE1 und SAE2). Es ist im Zellkern lokalisiert und dient der posttranslationalen Modifikation von Proteinen. Die Proteine werden an SUMO1 gebunden (Sumoylierung) und dadurch für weitere biochemische Prozesse gekennzeichnet.

3 Labormedizin

Anti-SAE1 kann mittels ELISA oder Immunblot nachgewiesen werden.

4 Indikation

5 Interpretation

Anti-SAE1-Antikörper können mit einer Häufigkeit von etwa 8% bei erwachsenen Patienten mit Dermatomyositis (DM) nachgewiesen werden. Bei juveniler Dermatomyositis (JDM) und Polymyositis (PM) kommt Anti-SAE1 nur in Ausnahmefällen vor.

Fachgebiete: Labormedizin

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