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Anteroseptalinfarkt

Version vom 5. April 2018, 18:51 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Englisch: anteroseptal myocardial infarction, anteroseptal infarct

1 Definition

Ein Anteroseptalinfarkt, kurz ASI, ist eine Form des Herzinfarkts, die durch einen Verschluss distaler und septaler Äste des Ramus interventricularis anterior (RIVA) des Herzens entsteht.

2 Nomenklatur

Einige Autoren sind der Meinung, dass der Begriff "Anteroseptalinfarkt" irreführend ist, da bei der Mehrzahl der im EKG als Anteroseptalinfarkt klassifizierten Fälle die Infarktzone nicht im Septum, sondern in den apikalen Myokardarealen liegt.[1]

3 Diagnostik

Die Diagnostik des Vorderwandinfarkts unterscheidet sich nicht von der allgemeinen Diagnostik des Herzinfarkts.

3.1 EKG-Charakteristika

Ein Anteroseptalinfarkt macht sich in der Regel durch folgende EKG-Veränderungen bemerkbar:

4 Prognose

Da der betroffene Muskelbezirk in der Regel klein ist, ist die Prognose eines Anteroseptalinfarkt relativ gut.

5 Quellen

  1. Bogaty P1, Boyer L, Rousseau L, Arsenault M.: Is anteroseptal myocardial infarction an appropriate term? Am J Med. 2002 Jul;113(1):37-41

Symptome, Komplikationen, und Therapie siehe Hauptartikel: Herzinfarkt

Fachgebiete: Kardiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 6. April 2018 um 22:38 Uhr bearbeitet.

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