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Auch wenn sich der Aufbau des menschlichen Körpers nicht grundlegend verändert, ist die Anatomie keineswegs eine statische Wissenschaft. Insbesondere der Bereich der Neuroanatomie ist von einem dynamischen Wissenzuwachs gekennzeichnet. Ein weiterer Fokus liegt zur Zeit (2008) in der vollständigen Digitalisierung der menschlichen Anatomie, um der klinischen Medizin bei [[invasiv]]en Eingriffen eine Art "GPS" für den menschlichen Körper zu bieten.
  
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Im Flexikon ist die Anatomie nach dem Gegenstandskatalog für den ersten Teil der ärztlichen Prüfung ([[GK1]]) des [[IMPP]] im wesentlichen in regionale Gruppen gegliedert:
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* [[Urogenitalsystem]]
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* [[Endokrines System]]
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* [[Blut]] und [[blutbildende Organe]]
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* [[Immunsystem]]
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* [[Lymphatisches System]]
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* [[Bewegungsapparat]]
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** [[Skelettsystem]]
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** [[Skelettmuskulatur]]
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* [[Sinnesorgan]]e
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* [[Haut]] und [[Hautanhangsgebilde]]
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Inhalte, die keinem speziellen Organsystem zugeordnet werden, sind Gegenstand der [[Allgemeine Anatomie|Allgemeinen Anatomie]].
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* [[Kopf]] und [[Hals]]
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* [[Brustorgan]]e
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* [[Bauchorgan]]e
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* [[Urogenitalorgan]]e
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* [[Obere Extremität]]
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* [[Untere Extremität]]
  
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===...nach IMPP===
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Im [[Flexikon]] ist die Anatomie nach dem Gegenstandskatalog für den ersten Teil der ärztlichen Prüfung ([[GK1]]) des [[IMPP]] im wesentlichen in regionale Gruppen gegliedert:
 
* [http://flexikon.doccheck.com/Fachgebiet:Allgemeine_Anatomie Allgemeine Anatomie]
 
* [http://flexikon.doccheck.com/Fachgebiet:Allgemeine_Anatomie Allgemeine Anatomie]
 
* [http://flexikon.doccheck.com/Fachgebiet:Allgemeine_Embryologie Allgemeine Embryologie]
 
* [http://flexikon.doccheck.com/Fachgebiet:Allgemeine_Embryologie Allgemeine Embryologie]
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Die Beschreibung der Muskelanatomie wird bei den meisten [[Muskel]]n durch Animationen ergänzt.
 
Die Beschreibung der Muskelanatomie wird bei den meisten [[Muskel]]n durch Animationen ergänzt.
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==Weblinks==
 
==Weblinks==

Version vom 18. Januar 2008, 19:43 Uhr

von griechisch: ἀνατέμνειν ("anatemnein") - trennen, zerschneiden
Englisch: anatomy

1 Definition

Die Anatomie ist die beschreibende Lehre vom Aufbau bzw. der Gestalt (Morphologie) des menschlichen Körpers und seiner Gewebe (Histologie), sowie deren Entwicklung (Embryologie).

Sie basiert auf der analysierenden Präparation bzw. Sektion von Leichen (lateinisch: secare - schneiden) aus wissenschaftlichen Gründen.

2 Teilgebiete

Die Anatomie kann nach verschiedenen Aspekten weiter in Teildisziplinen unterteilt werden.

2.1 ...nach Betrachtungsfokus

2.2 ...nach Betrachtungsmethode

2.3 ...nach Betrachtungsobjekt

3 Geschichte

Aus mesopotamischen Keilschriften lässt sich ableiten, dass bereits um 3.500 vor Christus die Sumerer und Babylonier über erste anatomische Grundkenntnisse verfügten. Obwohl einzelne Kulturen - allen voran die Ägyper - im Umgang mit Leichen eine erstaunliche Kunstfertigkeit entwickelten, war die Entwicklung der Anatomie in der Antike dadurch gehemmt, dass der Körper von Toten in vielen Ländern als unantastbar galt.

Im antiken Griechenland wurden systematische Erkenntnisse an Tieren und Totgeborenen gewonnen. Diese Beobachtungen wurden unter anderem von Empedokles, Hippokrates und Aristoteles durchgeführt, waren aber weniger medizinisch als naturwissenschaftlich motiviert.

Die Einführung der Anatomie als medizinisches Wissengebiet kann im wesentlichen auf den Griechen Galenos von Pergamon (129-201) zurückgeführt werden. Galen war in Rom als Leibarzt für den Kaiser Commodus tätig. Er entwickelte eine umfassende Krankheitslehre, die er in seinem Werk "Methodus methendi" niederlegte. Seine anatomischen Beobachtungen bilden die Grundlage für sein Buch "De anatomicis administrationibus". Die Erkenntnisse Galens basierten allerdings überwiegend auf der Sektion von Tieren, so dass sie im Hinblick auf die menschliche Anatomie zahlreiche Fehler enthielten. Das Werk Galens blieb dennoch über viele Jahrhunderte bis in die Renaissance hinein tonangebend.

Als Begründer der modernen Anatomie gilt Andreas Vesalius, kurz "Vesal" (1514-1564), der das 1543 erschienene, siebenbändige Werk "De humani corporis fabrica" verfasste.

4 Gegenwart

Die Anatomie ist ein eigenständiges wissenschaftliches Teilgebiet der Medizin und im Medizinstudium Teil der vorklinischen Ausbildung. Die zu vermittelnden Inhalte sind in Deutschland im Gegenstandskatalog für den ersten Teil der ärztlichen Prüfung, dem GK1, definiert. Die Wissenvermittlung erfolgt unter anderem durch Vorlesungen und praktische Übungen, in den Leichen seziert werden, den so genannten Präparierkurs ("Präp-Kurs").

In Deutschland gibt es rund 40 universitäre anatomische Institute. Die Leichen, die im Rahmen der studentischen Ausbildung seziert werden, stammen von so genannten Körperspendern, die ihre leibliche Hülle durch eine entsprechende Vereinbarung (Körperspendevereinbarung) nach dem Tod für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen.

5 Zukunft

Auch wenn sich der Aufbau des menschlichen Körpers nicht grundlegend verändert, ist die Anatomie keineswegs eine statische Wissenschaft. Insbesondere der Bereich der Neuroanatomie ist von einem dynamischen Wissenzuwachs gekennzeichnet. Ein weiterer Fokus liegt zur Zeit (2008) in der vollständigen Digitalisierung der menschlichen Anatomie, um der klinischen Medizin bei invasiven Eingriffen eine Art "GPS" für den menschlichen Körper zu bieten.

6 Einteilung

Die Anatomie des Menschen lässt sich nach funktionellen Aspekten in zusammenhängende Systeme oder nach topografischen Aspekten in Regionen untergliedern.

6.1 ...nach Organsystemen

Inhalte, die keinem speziellen Organsystem zugeordnet werden, sind Gegenstand der Allgemeinen Anatomie.

6.2 ...nach Regionen

6.3 ...nach IMPP

Im Flexikon ist die Anatomie nach dem Gegenstandskatalog für den ersten Teil der ärztlichen Prüfung (GK1) des IMPP im wesentlichen in regionale Gruppen gegliedert:

Die Beschreibung der Muskelanatomie wird bei den meisten Muskeln durch Animationen ergänzt.

7 Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Februar 2018 um 00:54 Uhr bearbeitet.

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