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Analkarzinom: Unterschied zwischen den Versionen

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* Analrandkarzinom an der Haut-Schleimhaut-Grenze
* Analkanalkarzinom im Bereich des [[Übergangsepithels]] der [[Linea dentata]]
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* Analkanalkarzinom im Bereich des [[Übergangsepithel]]s der [[Linea dentata]]
  
 
==Symptome==
 
==Symptome==

Version vom 5. Dezember 2008, 15:56 Uhr

Synonyme: Analkrebs

1 Definition

Analkarzinome sind bösartige Tumoren des Anus. Sie sind insgesamt seltene Tumore.

2 Histologie

Es handelt sich meist um Plattenepithelkarzinome

3 Metastasierung

Die Metastasierung erfolgt frühzeitig lymphogen nach inguinal und retroperitoneal.

4 Einteilung

Man unterscheidet:

5 Symptome

6 Diagnose

Analrandkarzinome könne bereits durch die Inspektion und die rektale digitale Untersuchung des Analbereichs entdeckt werden. Analkanalkarzinome erfordern eine Proktorektoskopie. Bei verdächtigem Befund wird eine Biopsie entnommen. Zusätzlich sollten die inguinalen Lymphknoten untersucht werden.

7 Therapie

Die Therapie ist abhängig von der Lokalisation und Größe des Befundes. Therapieziel ist die vollständige Entfernung des Tumorgewebes. Bei kleineren Tumoren erfolgt die Exzision im Gesunden. Bei größeren Tumoren wird meist eine kombinierte Radio- und Chemotherapie durchgeführt und danach evtl. vorhandenes Tumorgewebe chirurgisch beseitigt. Alternativ erfolgt eine abdominoperineale Rektumexstirpation mit nachgelagerter Radiochemotherapie

Durch einen chirurgischen Eingriff geht in den meisten Fällen die Stuhlkontinenz verloren, so dass ein (Anus praeter gelegt werden muss.

8 Prognose

Die Prognose ist abhängig von Größe des Tumors und Infiltrationstiefe in umliegendes Gewebe:

  • 5-Jahres-Überlebensrate von 100%, wenn Sphinkter noch nicht infiltriert war
  • 5-Jahres-Überlebensrate von 50-80% bei Sphinkter-Infiltration
  • 5-Jahres-Überlebensrate <40% bei erfolgtem Lymphknotenbefall

Diese Seite wurde zuletzt am 12. November 2020 um 16:46 Uhr bearbeitet.

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