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Alzheimer-Krankheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Langzeit-Prognose des Morbus Alzheimer wird durch diese Wirkstoffe nicht verändert.
 
Die Langzeit-Prognose des Morbus Alzheimer wird durch diese Wirkstoffe nicht verändert.
 
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Version vom 30. November 2007, 13:02 Uhr

Nach Alois Alzheimer (1864 bis 1915), deutscher Neurologe
Synonym: präsenile Demenz (veraltet), Demenz vom Alzheimer-Typ
Englisch: Alzheimer's disease

1 Definition

Als Morbus Alzheimer bezeichnet man eine auf einer multifaktoriellen Vererblichkeit basierende, üblicherweise zwischen 50 und 60 auftretende, progressive Atrophie des Cortex cerebri.
Frauen sind vom Morbus Alzheimer häufiger betroffen als Männer; die durchschnittliche Krankheitsdauer bis zum Tod beträgt etwa acht Jahre. Im Obduktionspräparat lassen sich senile Plaques und eine mit Kongorot anfärbbare Angiopathie finden.

2 Ätiopathogenese

Beim Morbus Alzheimer handelt es sich um eine primär degenerative Demenz mit einer diffusen Atrophie der Hirnrinde (im späteren Verlauf auch des Marklagers).

  • Mikroskopisch: Nachweis von Alzheimer-Fibrillen und Amyloid-Plaques (auch in Gefäßwänden nachweisbar)
  • Biochemisch: Nachweis verminderter Neurotransmitterausschüttung

Diese Veränderungen sind allerdings nicht spezifisch und lassen sich auch in den Gehirnen nicht-dementer Personen nachweisen.

3 Symptomatik

Das erste Symptom des Morbus Alzheimer ist eine zunehmende Störung der Merkfähigkeit und der Orientierung. Im weiteren Verlauf treten Perseverationen sowie Apraxie und Aphasie auf. Die Persönlichkeitsstruktur bleibt auch mit fortschreitender Erkrankung über einen langen Zeitraum erhalten.

4 Diagnostik

Ein relativ neues Diagnoseverfahren (2005) zur Früherkennung des Morbus Alzheimer ist die Software-gestütze Messung der Stoffwechselaktivität im Hippocampus mit Hilfe der Positronenemissionstomographie (PET).

5 Therapie

Bis heute ist Morbus Alzheimer unheilbar. Daher bezieht sich die gängige Therapie auf die Linderung der Symptome. Einige Medikamente konnten in klinischen Studien eine Verbesserung der Symptomatik (besonders der Merkfähigkeit) zeigen, unter anderem:

Die Langzeit-Prognose des Morbus Alzheimer wird durch diese Wirkstoffe nicht verändert.

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. Januar 2021 um 23:20 Uhr bearbeitet.

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