Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Alpha-Sympathomimetikum: Unterschied zwischen den Versionen

(Einteilung)
Zeile 6: Zeile 6:
  
 
==Einteilung==
 
==Einteilung==
Je nach Wirkprinzip werden ''direkte'' und ''indirekte'' Alpha-Sympathomimetika unterschieden, wobei erstere in Alpha-1-Sympathomimetika und Alpha-2-Sympathomimetika unterteilt sind.
+
Je nach Wirkprinzip werden ''direkte'' und ''indirekte'' Alpha-Sympathomimetika unterschieden, wobei erstere in [[Alpha-1-Sympathomimetikum|Alpha-1-Sympathomimetika]] und [[Alpha-2-Sympathomimetikum|Alpha-2-Sympathomimetika]] unterteilt sind.
  
 
===Direkte Alpha-Sympathomimetika===
 
===Direkte Alpha-Sympathomimetika===
Zeile 27: Zeile 27:
 
*[[Ephedrin]]
 
*[[Ephedrin]]
  
Weiterhin können die Alpha-Sympathomimetika anhand ihres Wirkortes im Körper klassifiziert werden.  
+
Weiterhin können die Alpha-Sympathomimetika anhand ihres Wirkortes im Körper klassifiziert werden.
  
 
==Wirkprinzip==
 
==Wirkprinzip==

Version vom 19. November 2017, 20:55 Uhr

Synonyme: α-Mimetikum, Alpha-Mimetikum
Englisch: alpha sympathomimetic

1 Definition

Als Alpha-Sympathomimetika werden Arzneistoffe bezeichnet, die selektiv die Alpha-Adrenorezeptoren des sympathischen Nervensystems stimulieren. Sie bilden eine Untergruppe der Sympathomimetika.

2 Einteilung

Je nach Wirkprinzip werden direkte und indirekte Alpha-Sympathomimetika unterschieden, wobei erstere in Alpha-1-Sympathomimetika und Alpha-2-Sympathomimetika unterteilt sind.

2.1 Direkte Alpha-Sympathomimetika

2.1.1 Alpha-1-Sympathomimetika

2.1.2 Alpha-2-Sympathomimetika

Oxilofrin und Etilefrin sind unspezifische Agonisten, die an Beta- und Alpha-Adrenorezeptoren wirken.

2.2 Indirekte Alpha-Sympathomimetika

Weiterhin können die Alpha-Sympathomimetika anhand ihres Wirkortes im Körper klassifiziert werden.

3 Wirkprinzip

Direkte Alpha-Sympathomimetika sind Agonisten der Alpha-Adrenozeptoren und bewirken durch ihre Bindung an den Rezeptor eine direkte Stimulation.

Durch Alpha-1-Sympathomimetika kommt es zur lokalen Kontraktion der glatten Muskulatur und zur Vasokonstriktion. Dieser Mechanismus führt beispielsweise bei einer Rhinitis zum Abschwellen der Nasenschleimhaut. Dagegen senken Alpha-2-Sympathomimetika den Sympathikotonus und bewirken eine Blutdrucksenkung.

Indirekte Alpha-Sympathomimetika wirken überwiegend im ZNS als Wiederaufnahmehemmer von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Eine erhöhte Konzentration der Neurotransmitter im synaptischen Spalt erhöht den Sympathikotonus und wirkt unter anderem aktivitäts- und aufmerksamkeitssteigernd.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (4 ø)

36.981 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: