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Allgemeinsymptom: Unterschied zwischen den Versionen

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Allgemeinsymptome stellen insofern eine Herausforderung für die ärztliche [[Diagnostik]] dar, als dass sie nicht automatisch zu einer [[Verdachtsdiagnose]] führen, die den Kreis der in Frage kommenden Erkrankungen einengt. Grundsätzlich können sie auch durch funktionelle Störungen ohne Krankheitswert ausgelöst werden. Dennoch ist ihre gezielte Abfrage im Rahmen einer [[Anamnese]] wichtig, da sie im Zusammenhang mit anderen diagnostischen Erkenntnissen richtungsweisend sein können. Beispielsweise weist das Allgemeinsymptom Fieber in Zusammenhang mit einer [[Dyspnoe]] und [[Rasselgeräusch]]en auf eine infektiöse [[Pneumonie]] hin.
  
Allgemeinsymptome stellen insofern eine besondere Herausforderung für die ärztliche [[Diagnostik]] dar, als dass sie nicht automatisch zu einer [[Verdachtsdiagnose]] führen, die den Kreis der in Frage kommenden Erkrankungen einengt.
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==B-Symptomatik==
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Allgemeinsymptome treten auch bei [[Maligne Erkrankung|malignen Erkrankung]] auf. Im Zusammenhang mit bestimmten [[Malignom]]en werden sie auch als [[B-Symptom]]e (Begriff aus der [[Ann-Arbor-Klassifikation]] für maligne Lymphome) bezeichnet.
 
[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
 
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[[Tag:Krankheitszeichen]]
 
[[Tag:Krankheitszeichen]]
 
[[Tag:Symptom]]
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2020, 19:50 Uhr

Synonym: Allgemeinstörung
Englisch: general symptom

1 Definition

Allgemeinsymptome sind unspezifische Krankheitszeichen (Symptome), die zwar auf das Vorliegen einer Erkrankung hinweisen, aber zunächst keine Aufschlüsse über ihren Charakter, ihre Ursache oder ihre Lokalisation zulassen.

2 Einteilung

Zu den Allgemeinsymptomen zählen unter anderem:

Der ICD-10 fasst den Begriff des Allgemeinssymptoms wesentlich weiter und listet unter den Kodierungen R50 bis R69 zahlreiche andere Symptome wie Schmerzen, Senilität, Synkopen, Schock, Blutung, Lymphknotenvergrößerung oder Ödeme als Allgemeinsymptome auf. Dadurch wird deutlich, dass die Grenze zwischen spezifischen und allgemeinen Symptomen im medizinischen Sprachgebrauch fließend ist.

3 Diagnostische Bedeutung

Allgemeinsymptome stellen insofern eine Herausforderung für die ärztliche Diagnostik dar, als dass sie nicht automatisch zu einer Verdachtsdiagnose führen, die den Kreis der in Frage kommenden Erkrankungen einengt. Grundsätzlich können sie auch durch funktionelle Störungen ohne Krankheitswert ausgelöst werden. Dennoch ist ihre gezielte Abfrage im Rahmen einer Anamnese wichtig, da sie im Zusammenhang mit anderen diagnostischen Erkenntnissen richtungsweisend sein können. Beispielsweise weist das Allgemeinsymptom Fieber in Zusammenhang mit einer Dyspnoe und Rasselgeräuschen auf eine infektiöse Pneumonie hin.

4 B-Symptomatik

Allgemeinsymptome treten auch bei malignen Erkrankung auf. Im Zusammenhang mit bestimmten Malignomen werden sie auch als B-Symptome (Begriff aus der Ann-Arbor-Klassifikation für maligne Lymphome) bezeichnet.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. April 2019 um 17:55 Uhr bearbeitet.

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