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Allergie

Version vom 1. Juni 2011, 07:13 Uhr von 206.210.225.243 (Diskussion)

Englisch: allergy

1 Definition

Eine Allergie ist eine Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene). Der Körper reagiert mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern (Antigen-Antikörper-Reaktion).

2 Hintergrund

Eine Allergie kann sich in Form von leichten Hautausschlägen, aber auch in lebensbedrohlichen Reaktionen manifestieren (anaphylaktische allergische Reaktion). Wenn ein Patient allergisch auf ein bestimmtes Arzneimittel (Wirkstoff oder Hilfsstoff) reagiert hat, sollte sichergestellt werden, dass dieses Arzneimittel sowie auch chemisch verwandte Stoffe in Zukunft nicht mehr verabreicht werden.

3 Symptome

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4 Therapie

4.1 Prophylaxe

Die beste Vorbeugung ist die Allergenkarenz, das heißt das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist leider nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelsallergien.

Als Prophylaxe wird für Neugeborene mit erhöhtem Risiko, an Allergien zu erkranken, ausschließliches Stillen für wenigstens sechs Monate oder bei Stillhindernissen die Ernährung mit einer hypoallergenen Flaschennahrung, die ihre Schutzwirkung in Studien auch nachgewiesen hat, empfohlen. Noch nicht abschließend zu beurteilen ist der vorbeugende Effekt von sogenannten „Probiotika“, z.B. Laktobacillus bifidus. Diese natürlichen Darmbakterien sind nicht nur in vielen probiotischen Joghurts u.a. enthalten, sondern mittlerweile auch in den ersten Säuglingsnahrungsmittel. Finnische Studien geben Hinweise darauf, dass bei nicht gestillten Säuglingen die Ernährung hiermit möglicherweise vor der Entstehung von Allergien schützt. Da zahlreiche Allergiker auch auf Milchprotein allergisch reagieren, ist der häufige Verzehr von probiotischen Joghurts nicht unproblematisch.

4.2 Hyposensibilisierung

Die spezifische Immuntherapie (SIT), auch Hyposensibilisierung genannt, ist eine Möglichkeit, die Reaktion des Körpers auf Antigene gezielt zu beeinflussen. Dabei werden subkutan oder sublingual langsam ansteigende Allergendosen verabreicht. Das Immunsystem soll dadurch lernen, eine Toleranz gegenüber den auslösenden Antigenen zu entwickeln.

4.3 Akuttherapie


Diese Seite enthält modifizerte Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

Guter Hinweis. Habe ich gleich mal ergänzt. Ist aber noch keine allgemeine Lehrmeinung!
#2 am 24.01.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Gast
hallo! ich habe gerade von eine anästhesistin erfahren, dass es einen 5. und 6. allergietyp geben soll. auf meiner uni werden aktuell noch immer die hier beschriebenen 4 typen gelehrt. im www habe ich bisher nichts brauchbares dazu gefunden. wie schaut der trend international aus? lg
#1 am 23.01.2018 von Gast (Weitere medizinische Berufe)

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