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Allergie: Unterschied zwischen den Versionen

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== Klinische Einteilung ==
 
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Die folgende Einteilung ''nach [[Coombs]] und Gell'' von 1963 lässt dennoch fließende Übergänge beim einzelnen Kranken zu; klassischerweise unterscheidet man vier Typen:
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Die folgende Einteilung ''nach [[Coombs]] und Gell'' von 1963 lässt dennoch fließende Übergänge beim einzelnen Kranken zu. Klassischerweise unterscheidet man vier Typen:
#'''Typ I, Soforttyp''', [[Anaphylaxie]] (häufigster Typ): innerhalb von Sekunden oder Minuten vermitteln zellständige IgE-Anti''körper'' die Freisetzung diverser [[Mediator]]en wie [[Histamin]], aber auch [[Prostaglandin]]e und [[Leukotrien]]e aus den [[basophil]]en [[Granulozyt]]en und [[Mastzelle]]n
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===Typ I-Allergie (Soforttyp)===
#* typische Erkrankungen hierbei sind die [[Urtikaria]], die allergische [[Bindehautentzündung]], der [[Heuschnupfen]] und das allergische [[Asthma]]; aber auch das angioneurotische Ödem (= [[Quincke-Ödem]] >> u. U. lebensbedrohliche Schleimhautschwellung) und der [[Anaphylaxie|anaphylaktische]] [[Schock (Medizin)|Schock]] sind Soforttyp-Reaktionen
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Die Allergie-Typ wird auch als [[Anaphylaxie]] oder Allergie vom Soforttyp bezeichnet und ist der häufigste Typ. Innerhalb von Sekunden oder Minuten vermitteln zellständige [[IgE]]-Antikörper die Freisetzung diverser [[Mediator]]en wie [[Histamin]], aber auch [[Prostaglandin]]e und [[Leukotrien]]e aus den [[basophil]]en [[Granulozyt]]en und [[Mastzelle]]n.
#* eine etwas verzögerte ''zweite Reaktion'' kann nach bis zu sechs Stunden auftreten
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#'''Typ II, zytotoxischer Typ''': innerhalb von Stunden (bis zu zwölf) bilden zellständige Anti''gene'' (also aufgenommene Fremdsubstanzen wie gewisse Medikamente oder [[Transfusion|transfundiertes]] Blut) [[Immunkomplex]]e mit körpereigenen, im Blutstrom kreisenden IgG-Antikörpern; diese aktivieren [[zytotoxisch]]e [[Killerzelle]]n und [[Komplementsystem|Komplement]], daraufhin kommt es zur Zerstörung ([[Lyse]]) körpereigener Zellen
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Typische Beispiele für diesen Allergietyp sind die [[Urtikaria]], die [[allergische Konjunktivitis]], der [[Heuschnupfen]] und das allergische [[Asthma]]. Weiter zählen zum Soforttyp das angioneurotische Ödem ([[Quincke-Ödem]]) und der [[anaphylaktischer Schock|anaphylaktische Schock]].
#* typische Erkrankungen: medikamenten-induzierter Mangel an Gerinnungsplättchen ([[Thrombopenie]]), hämolytische Anämie nach [[Transfusionszwischenfall]] (selten), kompletter Ausfall der Weißen Blutkörperchen ([[Agranulozytose]]) (selten)
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#'''Typ III, Immunkomplex-''' oder '''Arthus-Typ''': auch innerhalb von Stunden bilden sich hier Klumpen von Antikörpern und Antigenen, die sowohl zellständig sein als auch frei im Blut schwimmen können; auch hier wird [[Komplementsystem|Komplement]] aktiviert und führt zur [[Phagozytose]] (Aufnahme) der Komplexe durch Weiße Blutkörperchen, welche wiederum [[Enzym]]e freisetzen, die Gewebe angreifen.
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===Typ II-Allergie (Zytotoxischer Typ)===
#* typische Erkrankungen: allergische Gefäßentzündungen ([[Vaskulitis|Vaskulitiden]]), die so genannte [[Farmer-Lunge]], [[Serumkrankheit]] und [[Aspergillose]]
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Bei der Typ II-Allergie (auch: zytotoxischer Typ) bilden sich innerhalb weniger Stunden [[Immunkomplex]]e zwischen zellständigen [[Antigen]]en (z.B. bestimmte [[Medikament]]e oder [[Transfusion|transfundiertes]] Blut) und körpereigenen, im Blutstrom kreisenden [[IgG]]-Antikörpern. Sie aktivieren [[zytotoxisch]]e [[Killerzelle]]n und das [[Komplementsystem]]. Es kommt dabei zur Zerstörung ([[Lyse]]) körpereigener Zellen.
#'''Typ IV, Spättyp, verzögerter Typ''': nach einem halben bis drei Tagen setzen sensibilisierte T-[[Lymphozyt]]en [[Lymphokin]]e frei, welche weitere Weiße Blutzellen zum Ort des Allergens locken, woraufhin dort eine Entzündung entsteht
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#* typische Erkrankungen / Phänomene: [[Kontaktekzem]], [[Abstoßung]]sreaktion nach [[Transplantation]], Ausschlag nach  Medikamenteneinnahme, aber auch die [[Tuberkulinreaktion]] bei Verdacht auf [[Tuberkulose]]
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Beispiele für Typ II-Allergien sind die medikamenten-induzierte [[Thrombopenie]], die [[hämolytische Anämie]] nach [[Transfusionszwischenfall]] oder die allergische [[Agranulozytose]].
#* einzige ''zellvermittelte'' Reaktion
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===Typ III-Allergie (Immunkomplex-Typ)===
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Die Typ III-Allergie nennt man auch Immunkomplex-Typ oder ''Arthus-Typ''. Hier bilden sich innerhalb von Stunden [[Immunkomplex]]e von Antikörpern und Antigenen, die sowohl zellständig sein als auch frei im [[Blut]] flotieren können. Wie beim Typ II wird das [[Komplementsystem]] aktiviert, das eine [[Phagozytose]] der Komplexe durch [[Leukozyt]]en anstößt, welche wiederum zytotoxische [[Enzym]]e freisetzen.
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Beispiele für die Typ III-Allergie sind allergische Gefäßentzündungen ([[Vaskulitis|Vaskulitiden]]), die so genannte [[Farmer-Lunge]], [[Serumkrankheit]] und die [[Aspergillose]].
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===Typ IV-Allergie (Spättyp)===
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Bei der Typ IV-Allergie oder Allergie vom verzögerten Typ (Spättyp) setzen nach Stunden bis Tagen sensibilisierte [[T-Lymphozyt]]en [[Lymphokin]]e frei, welche weitere Leukozyten zum Ort des Allergens locken, woraufhin dort eine [[Entzündung]] entsteht. Sie ist die einzige ''zellvermittelte'' Reaktion.
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Beispiele für die Typ IV-Allergie sind das [[Kontaktekzem]], die [[Transplantatabstoßung]], die [[Tuberkulinreaktion]]
  
 
== Therapie ==
 
== Therapie ==
*'''Vorsorglich''':
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===Prophylaxe===
**Die beste primäre Vorbeugung ist sicherlich die Allergenkarenz, das heißt das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist leider nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelsallergien.
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Die beste Vorbeugung ist die [[Allergenkarenz]], das heißt das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist leider nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelsallergien.
**Als echte primäre [[Prophylaxe]] wird für Neugeborene mit erhöhtem Risiko, an Allergien zu erkranken, ausschließliches Stillen für wenigstens sechs Monate oder bei Stillhindernissen die Ernährung mit einer hypoallergenen Flaschennahrung, die ihre Schutzwirkung in Studien auch nachgewiesen hat, empfohlen. Noch nicht abschließend zu beurteilen ist der vorbeugende Effekt von sogenannten „[[Probiotikum|Probiotika]]“, z. B. [[Lactobacillus|Laktobacillus bifidus]]. Diese natürlichen [[Darmflora|Darmbakterien]] sind nicht nur in vielen probiotischen Joghurts u. a. enthalten, sondern mittlerweile auch in den ersten Säuglingsnahrungsmittel. Finnische Studien geben Hinweise darauf, dass bei nicht gestillten Säuglingen die Ernährung hiermit möglicherweise vor der Entstehung von Allergien schützt. Da zahlreiche Allergiker auch auf Milch[[protein]] allergisch reagieren, ist der häufige Verzehr von probiotischen Joghurts nicht unproblematisch.
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**Als echte primäre [[Prophylaxe]] wird für Neugeborene mit erhöhtem Risiko, an Allergien zu erkranken, ausschließliches Stillen für wenigstens sechs Monate oder bei Stillhindernissen die Ernährung mit einer hypoallergenen Flaschennahrung, die ihre Schutzwirkung in Studien auch nachgewiesen hat, empfohlen. Noch nicht abschließend zu beurteilen ist der vorbeugende Effekt von sogenannten „[[Probiotikum|Probiotika]]“, z.B. [[Lactobacillus|Laktobacillus bifidus]]. Diese natürlichen [[Darmflora|Darmbakterien]] sind nicht nur in vielen probiotischen Joghurts u.a. enthalten, sondern mittlerweile auch in den ersten Säuglingsnahrungsmittel. Finnische Studien geben Hinweise darauf, dass bei nicht gestillten Säuglingen die Ernährung hiermit möglicherweise vor der Entstehung von Allergien schützt. Da zahlreiche Allergiker auch auf Milch[[protein]] allergisch reagieren, ist der häufige Verzehr von probiotischen Joghurts nicht unproblematisch.
**[[Hyposensibilisierung]] ist eine Möglichkeit zur sekundären vorsorglichen Behandlung. Durch langsam ansteigende Dosen des [[Allergen]]s, die in die Unterhaut gespritzt werden, soll das [[Immunsystem]] lernen, nicht mehr allergisch auf die auslösende Substanz zur reagieren. Hat die Therapie Erfolg, kann das Immunsystem dann auch auf neue Allergene korrekt reagieren und es entstehen weniger neue zusätzliche Allergien. Die Therapie erstreckt sich in der Regel über drei Jahre und kann von [[Nebenwirkung]]en bis hin zum allergischen Schock verbunden sein.
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===Hyposensibilisierung===
**[[Antiallergikum|Antiallergika]] in Form von Tabletten, Nasen- oder Lungensprays oder Augentropfen. Hauptsächlich werden [[Antihistaminika]], [[Mastzellstabilisator]]en oder Cortikoide ([[Kortison]]) eingesetzt. In  schweren Fällen ist ärztliche [[Erste Hilfe]] erforderlich.
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Die [[Hyposensibilisierung]] ist eine Möglichkeit, die Reaktion des Körpers auf Antigene gezielt zu beeinflussen. Dabei werden [[subkutan]] oder [[sublingual]] langsam ansteigende [[Allergen]]dosen verabreicht. Das [[Immunsystem]] soll dadurch lernen, nicht mehr allergisch auf die auslösende Substanz zur reagieren.  
*'''Begleitend''':
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**[[Psychosomatik|Psychosomatische]] Verfahren
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===Akuttherapie===
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**[[Antiallergikum|Antiallergika]] in Form von Tabletten, Augentropfen, Nasensprays oder [[Inhalationspräparat]]en. Hauptsächlich werden [[Antihistaminikum|Antihistaminika]], [[Mastzellstabilisator]]en oder [[Glukokortikoid]]e eingesetzt.  
  
 
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''Diese Seite enthält Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie''
 
''Diese Seite enthält Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie''

Version vom 7. Januar 2006, 14:06 Uhr

1 Definition

Eine Allergie ist eine Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Allergene). Der Körper reagiert mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern (Antigen(Allergen)-Antikörper-Reaktion).

2 Hintergrund

Eine Allergie kann sich in Form von leichten Hautausschlägen, aber auch in lebensbedrohlichen Reaktionen manifestieren (anaphylaktische allergische Reaktion). Wenn ein Patient allergisch auf ein bestimmtes Arzneimittel (Wirkstoff oder Hilfsstoff) reagiert hat, sollte sichergestellt werden, dass dieses Arzneimittel sowie auch chemisch verwandte Stoffe in Zukunft nicht mehr verabreicht werden.

3 Symptome

Allergien können folgende Symptome auslösen:

4 Klinische Einteilung

Die folgende Einteilung nach Coombs und Gell von 1963 lässt dennoch fließende Übergänge beim einzelnen Kranken zu. Klassischerweise unterscheidet man vier Typen:

4.1 Typ I-Allergie (Soforttyp)

Die Allergie-Typ wird auch als Anaphylaxie oder Allergie vom Soforttyp bezeichnet und ist der häufigste Typ. Innerhalb von Sekunden oder Minuten vermitteln zellständige IgE-Antikörper die Freisetzung diverser Mediatoren wie Histamin, aber auch Prostaglandine und Leukotriene aus den basophilen Granulozyten und Mastzellen.

Typische Beispiele für diesen Allergietyp sind die Urtikaria, die allergische Konjunktivitis, der Heuschnupfen und das allergische Asthma. Weiter zählen zum Soforttyp das angioneurotische Ödem (Quincke-Ödem) und der anaphylaktische Schock.

4.2 Typ II-Allergie (Zytotoxischer Typ)

Bei der Typ II-Allergie (auch: zytotoxischer Typ) bilden sich innerhalb weniger Stunden Immunkomplexe zwischen zellständigen Antigenen (z.B. bestimmte Medikamente oder transfundiertes Blut) und körpereigenen, im Blutstrom kreisenden IgG-Antikörpern. Sie aktivieren zytotoxische Killerzellen und das Komplementsystem. Es kommt dabei zur Zerstörung (Lyse) körpereigener Zellen.

Beispiele für Typ II-Allergien sind die medikamenten-induzierte Thrombopenie, die hämolytische Anämie nach Transfusionszwischenfall oder die allergische Agranulozytose.

4.3 Typ III-Allergie (Immunkomplex-Typ)

Die Typ III-Allergie nennt man auch Immunkomplex-Typ oder Arthus-Typ. Hier bilden sich innerhalb von Stunden Immunkomplexe von Antikörpern und Antigenen, die sowohl zellständig sein als auch frei im Blut flotieren können. Wie beim Typ II wird das Komplementsystem aktiviert, das eine Phagozytose der Komplexe durch Leukozyten anstößt, welche wiederum zytotoxische Enzyme freisetzen.

Beispiele für die Typ III-Allergie sind allergische Gefäßentzündungen (Vaskulitiden), die so genannte Farmer-Lunge, Serumkrankheit und die Aspergillose.

4.4 Typ IV-Allergie (Spättyp)

Bei der Typ IV-Allergie oder Allergie vom verzögerten Typ (Spättyp) setzen nach Stunden bis Tagen sensibilisierte T-Lymphozyten Lymphokine frei, welche weitere Leukozyten zum Ort des Allergens locken, woraufhin dort eine Entzündung entsteht. Sie ist die einzige zellvermittelte Reaktion.

Beispiele für die Typ IV-Allergie sind das Kontaktekzem, die Transplantatabstoßung, die Tuberkulinreaktion

5 Therapie

5.1 Prophylaxe

Die beste Vorbeugung ist die Allergenkarenz, das heißt das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist leider nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelsallergien.

    • Als echte primäre Prophylaxe wird für Neugeborene mit erhöhtem Risiko, an Allergien zu erkranken, ausschließliches Stillen für wenigstens sechs Monate oder bei Stillhindernissen die Ernährung mit einer hypoallergenen Flaschennahrung, die ihre Schutzwirkung in Studien auch nachgewiesen hat, empfohlen. Noch nicht abschließend zu beurteilen ist der vorbeugende Effekt von sogenannten „Probiotika“, z.B. Laktobacillus bifidus. Diese natürlichen Darmbakterien sind nicht nur in vielen probiotischen Joghurts u.a. enthalten, sondern mittlerweile auch in den ersten Säuglingsnahrungsmittel. Finnische Studien geben Hinweise darauf, dass bei nicht gestillten Säuglingen die Ernährung hiermit möglicherweise vor der Entstehung von Allergien schützt. Da zahlreiche Allergiker auch auf Milchprotein allergisch reagieren, ist der häufige Verzehr von probiotischen Joghurts nicht unproblematisch.

5.2 Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist eine Möglichkeit, die Reaktion des Körpers auf Antigene gezielt zu beeinflussen. Dabei werden subkutan oder sublingual langsam ansteigende Allergendosen verabreicht. Das Immunsystem soll dadurch lernen, nicht mehr allergisch auf die auslösende Substanz zur reagieren.

5.3 Akuttherapie


Diese Seite enthält Auszüge aus dem Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

Diese Seite wurde zuletzt am 2. März 2021 um 12:57 Uhr bearbeitet.

Guter Hinweis. Habe ich gleich mal ergänzt. Ist aber noch keine allgemeine Lehrmeinung!
#2 am 24.01.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Gast
hallo! ich habe gerade von eine anästhesistin erfahren, dass es einen 5. und 6. allergietyp geben soll. auf meiner uni werden aktuell noch immer die hier beschriebenen 4 typen gelehrt. im www habe ich bisher nichts brauchbares dazu gefunden. wie schaut der trend international aus? lg
#1 am 23.01.2018 von Gast (Weitere medizinische Berufe)

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