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Alginat

Version vom 4. März 2016, 16:40 Uhr von Gwladys Semesch (Diskussion | Beiträge)

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Alginat (Algin, Alginsäure) ist ein saures Polysaccharid, das in den Zellwänden der Braunalgen (Phaeophyceae) gebildet wird und diesen ihre typische Flexibilität verleiht. Auch einige Bakterien sind zur Produktion von Algin fähig.

Es setzt sich zusammen aus den Monosacchariden α-1,4- Guluronsäure und β- D- Mannuronsäure, die beide zu den Uronsäuren gehören. Die Beschaffenenheit und Funktion des Algins ähnelt somit dem des Pektins höherer Pflanzen.

Alginate finden ihre Verwendung in vielen Gebieten, vor allem in der Lebensmittelindustrie, wo sie als Geliermittel, Verdickungsmittel, Stabilisator und Emulgator eingesetzt werden und auf den Produkten als die Zusatzstoffe E400 bis E405, je nach Art der Alginsäure, gekennzeichnet sind. Weitere Einsatzgebiete finden sie zum Beispiel als Appreturmittel in der Textilherstellung, als Trennmittel und als Biomaterial.

Das für diese Zwecke benötigte Algin stammt hauptsächlich aus den Algengattungen Laminaria und Macrocystis. Zur Alginatgewinnung werden die Algen zunächst getrocknet, gewaschen und vermahlen. Anschließend wird das Algiant extrahiert und in mehreren Schritten für den weiteren Verbrauch aufgereinigt.

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