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Als eine der zentralen Reaktionsschritte im Intermediärstoffwechsel entsteht im Startschritt des [[Citratzyklus]] mittels der Übertragung einer Acetylgruppe durch Acetyl-CoA auf [[Oxalacetat]] der namengebende [[Metabolit]] [[Citrat]]. Desweiteren nimmt Acetyl-CoA eine zentrale Rolle als Vorstufe vieler [[Biosynthese]]n ein (z.B. [[Fettsäure]]n, [[Steroid]]e, [[Terpen]]e, [[Acetogenin]]e). Hingegen kann Acetyl-CoA von humanen Zellen nicht zur Gluconeogenese genutzt werden.
 
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Version vom 17. März 2018, 08:14 Uhr

Synonyme: Acetyl-Coenzym A, aktivierte Essigsäure
Englisch: acetyl coenzyme A, acetyl-CoA

1 Definition

Acetyl-CoA ist die acetylierte Form des Coenzym A. Sie enthält einen aktivierten Essigsäurerest (CH3CO- = Acetylgruppe).

2 Biochemie

Acetyl-CoA ist chemisch gesehen ein Thioester zwischen Essigsäure und der Thiolgruppe (-SH) der beta-Mercapto-Äthylenamin-Einheit des Coenzym A. Diese Thioesterverbindung ist energiereich, die Hydrolyse ergibt also einen stark negativen Standardwert der Freien Energie.

Coenzym A dient als Überträger von Acetylgruppen - in analoger Weise, wie Adenosintriphosphat (ATP) Phosphatgruppen überträgt.

Acetyl-CoA entsteht im Intermediärstoffwechsel auf zwei Wegen:

Als eine der zentralen Reaktionsschritte im Intermediärstoffwechsel entsteht im Startschritt des Citratzyklus mittels der Übertragung einer Acetylgruppe durch Acetyl-CoA auf Oxalacetat der namengebende Metabolit Citrat. Desweiteren nimmt Acetyl-CoA eine zentrale Rolle als Vorstufe vieler Biosynthesen ein (z.B. Fettsäuren, Steroide, Terpene, Acetogenine). Hingegen kann Acetyl-CoA von humanen Zellen nicht zur Gluconeogenese genutzt werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. März 2018 um 08:14 Uhr bearbeitet.

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