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Abwehrmechanismen: Unterschied zwischen den Versionen

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Sigmund Freuds Konzept der Abwehrmechanismen ist eines der am genauesten erforschten und weitgehend akzeptierten Bestandteile der Psychoanalyse. Freud ging in seiner psychoanalytischen Theorie von neun grundlegenden Abwehrmechanismen aus, diese bezeichnete er als: Verdrängung, Regression, Reaktionsbildung, Isolierung, Ungeschehen machen, Projektion, Introjektion, Wendung gegen die eigene Person und Verkehrung ins Gegenteil.
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Freuds Theorie über die Abwehrmechanismen wurde im Laufe der Jahre durch Vertreter der psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Methodik bestätigt, ausgebaut, ergänzt und modifiziert. Einige der Abwehrmechanismen, die von der auf Freud folgenden Generationen definiert wurden, lassen sich sicherlich auf Freuds ursprüngliche Theorie zurückführen und stellen teilweise lediglich eine Unterteilung dar. Dennoch erleichtern diese eine präzisere Einordnung bestimmter Verhaltensmuster und Intentionen und damit dem Berater eine genauere Deutung.
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Bei den meisten Abwehrmechanismen handelt es sich um vollständig unbewusste Vorgänge, die der Abwehr von Angst dienen. Das Abwehrverhalten kann je nach Intensität und individueller Abwehrpräferenz zu Selbsttäuschungen in unterschiedlichem Ausmaß führen und  damit auch zu erheblichen Verzerrungen der Realität. Die  Wirkung kann sich in vielfältiger Weise äußern und sich beispielsweise in Form einer selektive Wahrnehmung oder einer Verschiebung von Impulsen und Affekten zeigen.
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Sie können verhindern, dass unlustvolle, schmerzhafte, inakzeptable und bedrohliche Impulse und  Affekte, wie z.B. Angst, Schuldgefühle, Aggressionen oder Gefühle der Ohnmacht, der Überforderung, der Orientierungslosigkeit und Minderwertigkeit, ins Bewusstsein gelangen. „Der Terminus Abwehr wird für das Sträuben des Ichs gegen peinliche oder unerträgliche Vorstellungen und Affekte verwendet.“. (vgl. Anna Freud, 2010, S. 49). Dabei können die bedrohlichen Inhalte, je nach Art der Abwehr, entweder dem Bewusstsein vollständig entzogen oder auf ein verträgliches Maß reduziert und abgemildert werden.
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Nach welchen Kriterien das Unterbewusstsein bestimmte Abwehrmechanismen auswählt oder bevorzugt ist bisher noch nicht vollständig erforscht worden, es ist jedoch erwiesen, dass die Wahl sowie auch Intensität der verschieden Abwehrformen von der individuellen Intelligenz unabhängig sind.
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[[Tag:Psychoanalyse]]
 
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[[Tag:Schutz- und Abwehrmechanismen]]
 
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[[Tag:Seelengrund]]
 
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[[Tag:Sigmund Freud]]
 
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Aktuelle Version vom 19. Oktober 2015, 18:22 Uhr

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