ASA-Risikoklassifikation

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Abkürzung: ASA - American Society of Anesthesiologists
Englisch: ASA risk classification

1 Definition

Die ASA-Risikoklassifikation ist eine für die meisten anästhesiologischen Kliniken gängige Klassifikation zur Abschätzung des perioperativen Risikos.

2 ASA-Klassen

Die ASA-Klassifikation geht auf die Empfehlungen der American Society of Anaesthesiologists (ASA) zurück. Das perioperative Risiko wird in sechs Schweregrade eingeteilt:

  • ASA 1: Gesunder Patient
  • ASA 2: Patient mit geringfügiger Erkrankung ohne Einschränkungen
  • ASA 3: Patient mit Erkrankung mit deutlicher Beeinträchtigung
  • ASA 4: Patient mit lebensbedrohlicher Erkrankung
  • ASA 5: Moribunder Patient, der ohne Operation wahrscheinlich nicht überleben wird
  • ASA 6: gestorbener Patient mit festgestelltem Hirntod, Organspender

Die ASA-Einstufung wird vom präoperativ betreuenden Anästhesisten im Rahmen der Prämedikation vorgenommen.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=ASA-Risikoklassifikation&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/ASA-Risikoklassifikation

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