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ASA-Risikoklassifikation

Version vom 7. August 2017, 11:53 Uhr von Dr. med. Klaus Wagner-Flunkert (Diskussion | Beiträge)

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Abkürzung: ASA - American Society of Anesthesiologists
Englisch: ASA risk classification

1 Definition

Die ASA-Risikoklassifikation ist eine für die meisten anästhesiologischen Kliniken gängige Klassifikation zur Abschätzung des perioperativen Risikos.

2 ASA-Klassen

Die ASA-Klassifikation geht auf die Empfehlungen der American Society of Anaesthesiologists (ASA) zurück. Das perioperative Risiko wird in sechs Schweregrade eingeteilt:

  • ASA 1: Gesunder Patient
  • ASA 2: Patient mit geringfügiger Erkrankung ohne Einschränkungen
  • ASA 3: Patient mit Erkrankung mit deutlicher Beeinträchtigung
  • ASA 4: Patient mit lebensbedrohlicher Erkrankung
  • ASA 5: Moribunder Patient, der ohne Operation wahrscheinlich nicht überleben wird
  • ASA 6: gestorbener Patient mit festgestelltem Hirntod, Organspender

Die ASA-Einstufung wird vom präoperativ betreuenden Anästhesisten im Rahmen der Prämedikation vorgenommen.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. August 2017 um 11:53 Uhr bearbeitet.

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