Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Wundspreizer / Wundsperrer

1 Definition

Wundsperrer und Wundspreizer dienen der optimalen Einstellung des Operationsfeldes, durch Beiseitelagerung der Strukturen und Aufspreitzung der Wunde/ des Operationsfeldes. Sie sind selbsthaltend, wodurch zumeist keine Assistenz notwendig ist. Nicht desto trotz sollte man den Schaden, das Traumata, welcher durch den Haltedruck entstehen kann, nicht unterschätzen. Folgen sollten möglichst vermieden werden. Die Wahl des Gerätes sollte entsprechend der Umstände wohl durchdacht erfolgen.

Sie sind als Haken gestaltet, können einzinkig oder mehrzinkig, scharf oder stumpf sein, oft auch mehrteilig, variabel zusammengesetzt.

2 Bestandteile

Die Blätter (Halten die Wundränder) an den Stangen sind über den Schluss mit den Branchen verbunden, welche die Ringe besitzen. Die Ringen nützen der optimalen Haltung in der Hand und Umgang. Eine Sperre dient der dauerhaften Halterung und Fixierung.


3 Formen von Wundspreizer

  1. Nach Weitlaner:Sperrer mit gebogender Stangen und Blättern, lockere Sperre, scharfen oder Stumpfen Zähnen verschiedner Anzahl
  2. Adson: Beide Stangen mit Gelenken versehen, , Anliegen auf Wundrand machbar
  3. Gelpi: einzinkiger bauchiger, Fingerschutzsperre, gebogene Form, ballähnliche Aufsätze
  4. Bauchdeckenspreizer: vielen Laparotomien, Sattelaufsätze, Blätter meist rinneförmig
  5. Bauchdeckenspreizer na/ch Collin: Mittelblatt, Op im kranialen und kaudalen Abdomen
  6. Wundspeizer nach Collin: schmalen Blättern
  7. Bauchdeckenhalter nach Goset: Sperrer mit Führungsstange, feststehende und eine beweglichen Arm, sattelförmige Blätter aus Stahldraht

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (5 ø)

2.426 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: