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Wedensky-Block

1 Definition

Der Wedensky-Block bezeichnet ein Phänomen bei der Anwendung von Lokalanästhetika. Dabei ist der anästhesierte Bereich bereits unempfindlich gegen kurze Reize (z.B. Nadelstiche), nicht jedoch gegen kontinuierliche Reize (z.B. Hautschnitt).

2 Physiologie

Ursächlich für das Phänomen ist, dass die minimale Hemmkonzentration (Cm) des Lokalanästhetikums am Nerven gerade erst erreicht ist. Somit können zwar keine Einzelreize mehr weitergeleitet werden, ein kontinuierlicher Reiz kann jedoch nach mehreren Impulsen die nötige Schwelle überschreiten und wird fortgeleitet.

3 Klinik

Ist nach Injektion des Lokalanästhetikums noch keine vollständige Schmerzfreiheit erreicht, sollte zunächst abgewartet werden, ob noch eine ausreichende Blockade eintritt. Falls möglich, kann weiteres Lokalanästhetikum nachinjiziert werden. Ist beides nicht erfolgreich oder möglich, erfolgt meist ein Wechsel zur Allgemeinanästhesie.

Fachgebiete: Anästhesiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Januar 2021 um 00:03 Uhr bearbeitet.

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