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Venovenöse Anastomose

von griechisch: ἀνά (aná) - hinauf, auf und στόμα (stóma) - Mündung, Öffnung
Englisch: veno-venous anastomosis

1 Definition

Eine venovenöse Anastomose ist eine Kurzschlussverbindung zwischen zwei venösen Blutgefäßen.

siehe auch: Anastomose

2 Hintergrund

Venövenöse Anastomosen sind die Grundlage der venösen Abflussnetze im Bereich der Hände und Füße (Retia venosa). Diese redundanten Abflusswege an den Extremitätenenden verhindern einen venösen Rückstau und damit eine mögliche Schwellung des Gewebes. Zudem regulieren sie die Wärmeabgabe an das Gewebe.

Klinisch werden venövenöse Anastomosen relevant, wenn der regelrechte venöse Abfluss durch pathologische Veränderungen (z.B. Leberzirrhose) behindert ist. Dann kommt es zur Ausbildung eines Umgehungskreislaufs, der negative Auswirkungen haben kann (z.B. Ösophagusvarizen).

3 Beispiele

Fachgebiete: Allgemeine Anatomie

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