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Triade

1 Definition

Eine Triade ist ein in Skelettmuskelzellen vorkommender Strukturkomplex, der eine schnelle Reizweiterleitung ermöglicht.

2 Hintergrund

Damit ein Aktionspotential schnell in das Innere der Muskelzelle übertragen wird, besitzt das Sarkolemm verschiedene Einstülpungen, die T-Tubuli. Auf beiden Seiten des T-Tubulus befinden sich sackartige Erweiterungen des sarkoplasmatischen Retikulums, die man Terminalzisternen nennt.

Die morphologische Anordnung aus einem Tubulus mit zwei umgebenden Zisternen wird Triade genannt. In Herzmuskelzellen grenzt eine Zisterne nur an einen Tubulus, sodass man hier von einer Diade spricht.

Die spezielle Anordnung der T-Tubuli und der Terminalzisternen in Form von Triaden ermöglicht eine schnelle elektromechanische Kopplung.

Fachgebiete: Physiologie

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