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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Ribavirin

Handelsnamen: Copegus®, Virazole®, Rebetol®

1 Definition

Ribavirin ist ein Nukleosid-Analogon, das als Virostatikum zur Behandlung verschiedener viral bedingter Erkrankungen eingesetzt wird.

2 Chemie

Ribavirin hat die Summenformel C8H12N4O5 und eine molare Masse von 244,20 g/mol.

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3 Indikationen

Infektionen mit folgenden Viren stellen eine Indikation zur Therapie mit Ribavirin dar:

4 Allgemeines

5 Wirkmechanismus

Nachdem Ribavirin intrazellulär phosphoryliert wurde, kann es als Monophosphat die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase inhibieren, wodurch die Bildung des Guanosinmonophospats gestoppt wird. So hemmt der Wirkstoff als Guanosin-Analogon die Polymerase und folglich auch die Vermehrung von DNA-, aber auch RNA-Viren.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Man vermutet, dass Ribavirin teratogene Nebenwirkungen mit sich bringt, was jedoch bisher nicht vollständig nachgewiesen werden konnte.

7 Kontraindikationen

Aufgrund ungeklärter Effekte auf den Fetus sollte Ribavirin nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Februar 2019 um 20:35 Uhr bearbeitet.

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