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Ribavirin

Handelsnamen: Copegus, Virazole, Rebetol

1 Definition

Ribavirin ist ein Nukleosid-Analogon, das als Virostatikum zur Behandlung verschiedener viral bedingter Erkrankungen eingesetzt wird.

2 Chemie

Ribavirin hat die Summenformel C8H12N4O5 und eine molare Masse von 244,20 g/mol.

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3 Indikationen

Infektionen mit folgenden Viren stellen eine Indikation zur Therapie mit Ribavirin dar:

4 Allgemeines

5 Wirkmechanismus

Nachdem Ribavirin intrazellulär phosphoryliert wurde, kann es als Monophosphat die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase inhibieren, wodurch die Bildung des Guanosinmonophospats gestoppt wird. So hemmt der Wirkstoff als Guanosin-Analogon die Polymerase und folglich auch die Vermehrung von DNA-, aber auch RNA-Viren.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Man vermutet, dass Ribavirin teratogene Nebenwirkungen mit sich bringt, was jedoch bisher nicht vollständig nachgewiesen werden konnte.

7 Kontraindikationen

Aufgrund ungeklärter Effekte auf den Fetus sollte Ribavirin nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.

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