Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ribavirin

Handelsnamen: Copegus, Virazole, Rebetol

1 Definition

Ribavirin ist ein Nukleosid-Analogon, das als Virostatikum zur Behandlung verschiedener viral bedingter Erkrankungen eingesetzt wird.

2 Chemie

Ribavirin hat die Summenformel C8H12N4O5 und eine molare Masse von 244,20 g/mol.

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3 Indikationen

Infektionen mit folgenden Viren stellen eine Indikation zur Therapie mit Ribavirin dar:

4 Allgemeines

5 Wirkmechanismus

Nachdem Ribavirin intrazellulär phosphoryliert wurde, kann es als Monophosphat die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase inhibieren, wodurch die Bildung des Guanosinmonophospats gestoppt wird. So hemmt der Wirkstoff als Guanosin-Analogon die Polymerase und folglich auch die Vermehrung von DNA-, aber auch RNA-Viren.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Man vermutet, dass Ribavirin teratogene Nebenwirkungen mit sich bringt, was jedoch bisher nicht vollständig nachgewiesen werden konnte.

7 Kontraindikationen

Aufgrund ungeklärter Effekte auf den Fetus sollte Ribavirin nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.

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