Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Rheumafaktor

Abkürzung: RF
Englisch: rheumatoid factors

1 Definition

Rheumafaktoren sind Autoantikörper gegen den Fc-Teil des menschlichen IgG. Meist sind es Antikörper der Klassen IgM, selten auch der Klassen IgG, IgA oder IgE.

2 Nachweis

Es gibt verschiedene Tests, mit denen Rheumafaktoren nachgewiesen werden können:

3 Material

Für die Untersuchung wird 1 ml Serum benötigt. Auch Synovialflüssigkeit kann als Probe dienen.

4 Referenzbereiche

  • Nephelometrie:
    • bis 30 IU/ml negativ
    • 30-60 IU/ml schwach positiv
    • >30 IU/ml positiv
  • Latexpartikel-Agglutination (semiquantitativ): bis 37 IU/ml

5 Vorkommen

Die Höhe des Titers korreliert nicht mit der Krankheitsaktivität. Es sind ca. 5% der gesunden Bevölkerung unter 50 Jahren positiv, dabei steigt der Titer mit zunehmendem Alter.

Für die Diagnostik der rheumatoiden Arthritis spielen die CCP-Antikörper eine zunehmend wichtige Rolle, da sie noch spezifischer auf das Vorliegen der Erkrankung hinweisen.

Diese Seite wurde zuletzt am 29. April 2021 um 15:08 Uhr bearbeitet.

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