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Ogilvie-Syndrom

nach Sir William Heneage Ogilvie (1887 bis 1971), britischer Chirurg
Synonym: akute intestinale Pseudoobstruktion
Englisch: Ogilvie's syndrome

1 Definition

Als Ogilvie-Syndrom bezeichnet man den Ausfall der vegetativen Innervation des Darmes, dem wahrscheinlich die Zerstörung der versorgenden Ganglien zugrunde liegt. Es kann als Komplikation in der Folge anderer schwerer Grunderkrankungen (z.B. Pankreatitis, Myokardinfarkt) auftreten.

2 Ursache

Die Ätiologie des Ogilvie-Syndroms ist unklar.

3 Symptome

Das Ogilvie-Syndrom ist vor allem durch Meteorismus, Koliken, Auszehrung und Obstipation gekennzeichnet. Der radiologische Befund zeigt häufig eine Dilatation des betroffenen Darmabschnittes auf.

4 Therapie

Die Therapie besteht primär in der Behandlung der Grunderkrankung des Patienten. Prokinetika können die Symptome lindern. Eine Operation wird nur in Erwägung gezogen, wenn es zu extremen Dilatationen des Darmes kommt.

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