Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Motivation

Englisch: motivation

1 Definition

Als Motivation wird in der Psychologie ein emotionaler Prozess bezeichnet, der ein Verhalten in Gang setzt, beibehält oder stoppt. Es wird zwischen intrinsicher und extrinsischer Motivation unterschieden.

2 Motivationsformen

Nach Sprenger kann Motivation sowohl von äußeren als auch von inneren Faktoren beeinflusst werden. Beide Motivationsformen können jedoch auch gleichzeitig auftreten und sich gegenseitig beeinflussen.

2.1 Intrinsische Motivation

Als Intrinsische Motivation wird der innere Anstoß bezeichnet, ein Verhalten auszuführen oder zu lassen. Sie wird durch innerpsychische (Freude, Trauer, Angst) oder physiologische Prozesse (Hunger, Durst, Kälte) ausgelöst (Stoßtheorie). So kann Hunger als intrinischer physiologischer Prozess zum Essen motivieren.

2.2 Extrinsische Motivation

Im Gegensatz zur intrinsischen Motivation folgt die extrinische Motivation äußeren Anreizen. Sie basiert auf der Zugtheorie, die besagt, dass äußere Faktoren maßgeblich das Verhalten des Menschen beeinflussen. In den Bereich der extrinischen Motivation fallen somit alle Belohnungen oder Bestrafungen.

3 Motivationsmodelle

Grundsätzlich werden Inhaltsmodelle von Prozessmodellen unterschieden. Inhaltsmodelle (z.B. die Bedürfnispyramide nach Maslow) beschreiben das menschliche Verhalten aufgrund von psychischen Inhalten, Prozessmodelle führen das Verhalten auf psychische Vorgänge zurück.

4 Neurobiologie

Die Erkenntnisse der Neurobiologie bezüglich Motivation basieren auf der Suchtforschung, Tierversuchen und der Untersuchung von cerebralen Schädigungen. Folgende Gehirnstrukturen sind für zielgerichtetes Verhalten essentiell:

Tritt eine Schädigung dieser Regionen auf so kommt es zu Motivationsstörungen wie Apathie, Abulie und akinetischem Mutismus.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. April 2018 um 16:31 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (2.5 ø)

6.610 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: