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Membrana interossea cruris

Englisch: interosseous membrane, middle tibiofibular ligament

1 Definition

Die Membrana interossea cruris ist eine bindegewebige Membran zwischen den beiden Unterschenkelknochen Tibia und Fibula.

2 Anatomie

Die Membrana interossea cruris spannt sich von der Crista interossea (auch: Margo interosseus) der Tibia zur Crista interossea der Fibula hin aus. Die Faserzüge verlaufen mehrheitlich schräg nach distal und lateral, ein kleiner Teil kreuzt in die entgegengesetzte Richtung. Proximal ist die Membran breiter als distal.

Das obere Ende erreicht nicht ganz das obere Tibiofibulargelenk, sondern weist einen freien konkaven Rand auf, der eine große ovale Öffnung umschließt, durch welche die Vena und Arteria tibialis anterior zieht. Im unteren Teil findet sich eine Öffnung für die Vena und Arteria fibularis.

3 Aufgabe

Die Membrana interossea cruris fixiert die Fibula an der Tibia und dient als zusätzliche Muskelansatzfläche für folgende Unterschenkelmuskeln:

Zusätzlich ist die Membrana interossea cruris an der Impulsübertragung und -weiterleitung beteiligt. Sie leitet Kräfte, die auf den Fuss einwirken, an die Unterschenkelknochen und das umgebende Gewebe weiter und verteilt diese. Daher erfüllt die Membrana interossea cruris eine wichtige biomechanische Stoßdämpferfunktion.

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Fachgebiete: Untere Extremität

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