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Manuelle Lymphdrainage

Englisch: manual lymphatic drainage (MLD)

1 Definition

Unter manueller Lymphdrainage versteht man die Aktivierung des Lymphabflusses bzw. die Entstauung (Drainage) des Gewebes durch bestimmmte physiotherapeutische Techniken.

2 Technik

Die manuelle Lymphdrainage beruht auf vier Grundgriffen, die von Dr. Emil Vodder entwickelt wurden. Es handelt sich um den „stehenden Kreis“, den „Drehgriff“, den „Pumpgriff“ und den „Schöpfgriff“. Alle Griffe werden sanft und überwiegend kreisförmig durchgeführt. Dabei gibt es Dehnreize. Man unterscheidet eine Schubphase in Richtung des gewünschten Abflusse und eine Entspannungsphase, einem passiven Anteil.

3 Indikationen

Am häufigsten kommt die manuelle Lymphdrainage wohl beim Lymphödem des Armes nach Operation oder Bestrahlung eines Mammakarzinoms zum Einsatz.

4 Kontraindikationen

Die manuelle Lymphdrainage ist kontraindiziert bei:

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Fachgebiete: Physiotherapie

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Juli 2012 um 16:14 Uhr bearbeitet.

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