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Manuelle Lymphdrainage

Englisch: manual lymphatic drainage (MLD)

1 Definition

Unter manueller Lymphdrainage versteht man die Aktivierung des Lymphabflusses bzw. die Entstauung (Drainage) des Gewebes durch bestimmmte physiotherapeutische Techniken.

2 Technik

Die manuelle Lymphdrainage beruht auf vier Grundgriffen, die von Dr. Emil Vodder entwickelt wurden. Es handelt sich um den „stehenden Kreis“, den „Drehgriff“, den „Pumpgriff“ und den „Schöpfgriff“. Alle Griffe werden sanft und überwiegend kreisförmig durchgeführt. Dabei gibt es Dehnreize. Man unterscheidet eine Schubphase in Richtung des gewünschten Abflusse und eine Entspannungsphase, einem passiven Anteil.

3 Indikationen

Am häufigsten kommt die manuelle Lymphdrainage wohl beim Lymphödem des Armes nach Operation oder Bestrahlung eines Mammakarzinoms zum Einsatz.

4 Kontraindikationen

Die manuelle Lymphdrainage ist kontraindiziert bei:[1][2]

Zusätzlich ist die manuelle Lymphdrainage der Halsregion kontraindiziert bei:

Die manuelle Lymphdrainage des Bauches ist kontraindiziert bei/nach:

5 Quellen

  1. Therapeuten-Erstkontakt: Lymphologie Deutsche Gesellschaft für Lymphologie, abgerufen am 16.11.2021
  2. Huber et al. Checkliste Schmerztherapie, Thieme Verlag, 2006

Fachgebiete: Physiotherapie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2021 um 12:32 Uhr bearbeitet.

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