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Grundbegriffe der Pharmakologie

Im Zusammenhang mit der Pharmakologie soll ein kurzer Überblick über die wesentlichen Fachbegriffe gegeben werden, die für das Verständnis essentiell sind.


Die Pharmakologie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen dem Pharmakon und dem Organismus. Es ist die Lehre von den biologischen Wirkungen der Pharmaka.

Es werden folgende Unterdisziplinen unterschieden:

  • Die allgemeine Phamakologie, welche sich mit der Ableitung allgemein geltender Gesetzmäßigkeiten aus der Wirkung verschiedener Pharmaka, der Identifizierung von Gruppen von Arzneimitteln mit gemeinsamen Mechanismen der Wirkung und somit den allgemeinen Prinzipien und Grundregeln der Pharmakologie beschäftigt. Die Toxikologie ist dabei ein integraler Bestandteil, im Hinblick auf die Untersuchung von Arzneimitteln mit einer Schadwirkung.
  • Die Spezielle Pharmakologie beschäftigt sich mit der umfassenden Betrachtung der Wirkung der einzelnen Arzneimittel
  • Die Klinische Pharmakologie dient der Untersuchung der Bedingungen für die Anwendung an Tier und Mensch. Es sind klinische Prüfungen zu erbringen, inklusive des Nachweises für die Wirkung und Unbedenklichkeit entsprechend den gesetzlichen Grundlagen.

Pharmaka (Pharmakon), ist eine wertneutrale Beurteilung für Stoffe, die in einer bestimmten Dosierung eine Wirkung auf ein biologisches System ausübern. Dies können körpereigene oder körperfremde Stoffe sein.

Die biologische Wirkung, ausgelöst durch das Pharmakon, ist abhängig von der Wirkungsqualität und der Wirkstärke des jeweiligen Stoffes.

Der Begriff Arzneimittel ist mit der Bewertung der Wirkung als positive und von Vorteil für Mensch und Tier verbunden. Somit erfolgt der Einsatz zur Behandlung, Diagnostik, Prophylaxe von Krankheiten, der Beeinflussung von Körperfunktionen.

Toxine besitzen hingegen eine schädliche Wirkung auf den Organismus.

Die Toxikologie beschäftigt sich mit dieser Eigenschaften und den Mechanismen der Toxizität, die Lehre der Schadstoffe. Auch unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln werden durchleuchtet, und dabei speziell mit der Vermeidung, Erkennung und Therapie dieser Wirkungen.

Die Regulatorische Toxikologie beschäftigt sich mit Befundsbewertung, Risiken von Wirkstoffen, insbesondere Arzneimitteln.

Die Pharmakodynamik beschreibt nicht nur, wie ein Arzneimittel auf den Organismus wirkt, sondern sucht auch den Wirkungsmechanismus, Qualität der Wirkung und Erwirkung der Wirkung. Die zentrale Frage ist Wie wirkt das Pharmakon auf den Organismus

Die Pharmakokinetikhat das Ziel, im Zeitverlauf die quantitative Interaktion von Arzneistoffen und Organismus aufzuklären. Die zentrale Frage lautet: Wie wirkt der Organismus auf das Pharmakon?


  • Targets = primäre Orte der Wirkung eines Pharmakons, auch Zielstruktur, zumeist komplexe Proteinstrukturen, Beispiele sind Ionenkanäle oder Carrier.
  • Pharmakophore Gruppe: Wirkstoffen mit unterschiedlichen chemischen Strukturen, aber Angriff an dem selben Wirkort.

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