FlexiQuiz: Nephrologie (8)

1. Bei einer Patientin soll die Nierendurchblutung anhand der Clearance von p-Aminohippursäure (PAH) abgeschätzt werden. Folgende Befunde werden erhoben:

PAH-Konzentration im arteriellen Blutplasma:15 mg/L
PAH-Konzentration im Urin:4500 mg/L
Urinfluss:2 mL/min
Hämatokrit:0,40

Die Nierendurchblutung der Patientin lässt sich damit abschätzen auf

höchstens 100 mL/min
300 mL/min
450 mL/min
600 mL/min
mindestens 1000 mL/min
2. Welche der Aussagen zur Ausscheidungsfunktion der Nieren trifft im Allgemeinen zu?
Die Glucose-Ausscheidung beträgt 5-10 % der glomerulär filtrierten Glucose-Menge.
Die Harnstoff-Clearance ist wesentlich größer als die Inulin-Clearance.
Die Kreatinin-Menge, die mit dem Urin ausgeschieden wird, stammt etwa zur Hälfte aus dem Glomerulusfiltrat.
Die Na+-Ausscheidung beträgt <5 % der glomerulär filtrierten Na+-Menge.
Die überwiegende Menge der Proteine, die in den Primärharn gelangen, wird mit dem Urin ausgeschieden.
3. Angiotensin II bewirkt typischerweise:
Hemmung der hypophysären Sekretion von Adiuretin (ADH)
Hemmung der Na+-Resorption im proximalen Nierentubulus
Hemmung des Durstgefühls
Steigerung der Aldosteron-Sekretion in der Nebennierenrinde
Steigerung der Renin-Sekretion in der Niere
4. Ein Patient klagt anamnestisch über vermehrte Urinausscheidung. Er trinke auch sehr viel Flüssigkeit.

1.) Durstversuch: Für mehrere Stunden wird jegliche Flüssigkeitszufuhr vermieden. Es wird untersucht, ob dadurch die Urinosmolalität gegenüber dem Ausgangswert von 250 mosmol/kg H2O vermindert (↓), nicht verändert (↔) oder erhöht (↑­) wird.

2.) ADH-Gabe: Anschließend wird untersucht, ob durch parenterale Gabe von ADH (Adiuretin) die Urinosmolalität gegenüber dem Wert bei 1.) vermindert (↓), nicht verändert (↔) oder erhöht (↑­) wird. Welche der folgenden Befundkonstellationen im Urin spräche am meisten für einen Diabetes insipidus centralis?

(Durstversuch | ADH-Gabe)
↓ | ↓
↔ | ↓
↔ | ↔
↔ | ↑
↑ | ↔
5. Bei einem 45-jährigen Mann wurde eine Hypokaliämie festgestellt. Welche der folgenden endokrinen Störungen kommt am ehesten als Ursache der Hypokaliämie infrage?
gesteigerte Aldosteron-Ausschüttung
gesteigerte Glucagon-Ausschüttung
gesteigerte Parathormon-Ausschüttung
herabgesetzte Schilddrüsenhormon-Ausschüttung
herabgesetzte Somatotropin-Ausschüttung

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Fachgebiete: Nephrologie

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