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Crista ampullaris

Englisch: ampullary crest, crista ampullaris

1 Definition

Die Cristae ampullares sind kleine, querstehende Leisten, die im Bereich der Ampulla ossea in das Lumen der drei Bogengänge ragen.

2 Histologie

Die Cristae ampullares imponieren als Aufwerfungen der Lamina propria, auf denen die für die Wahrnehmung verantwortlichen Haarzellen sitzen. Zwischen ihnen sieht man Stützzellen. Die Zellfortsätze der Haarzellen sind in eine Gallertmasse aus Glykoproteinen (Otogelin) eingebettet, die so genannte Cupula ampullaris. Die Cupula erreicht die gegenüberliegende Wand des Bogengangs und unterbricht ihn dadurch.

An der Basis jeder Crista ampullaris befindet sich ein Bereich mit deutlich anfärbbaren Epithelzellen, das Planum semilunatum. Sie ähneln den Marginalzellen der Stria vascularis und produzieren wahrscheinlich die Endolymphe des Vestibularorgans.

3 Physiologie

Bei Drehbewegungen des Kopfes wird die befestigte Cupula schneller mitbewegt, als die Endolymphe im Bogengang. Dadurch kommt es zu einer Auslenkung der Cupula entgegen der Drehrichtung, die zu einer Erregung der Haarzellen führt.

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juni 2017 um 20:01 Uhr bearbeitet.

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