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Arzneimittelkommision

1 Definition

Unter einer Arzneimittelkommission (AMK) ist ein Gremium aus Fachpersonal zu verstehen, welches Empfehlungen in der Anwendung von Medikamenten, sowie bezüglich Vertrieb, Zulassung und Nebenwirkungen abgibt.

2 Organisation

In Deutschland besitzen die jeweiligen Kammern der entsprechenden Heilberufe (Ärzte, Apotheker) eine Arzneimittekommission. Diesen kommt eine entscheidende Bedeutung, insbesondere in Bezug auf die Pharmakovigilanz zu. Es existieren weiterhin Arzneimittelkommissionen an einzelnen Krankenhäusern. Deren primäre Aufgaben besteht in der Entscheidung, mit welchen Arzneimitteln die Krankenhausapotheke ausgestattet sein soll.

3 Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker

Diese AMK fungiert als Überwachungsorgan des Arzneimittelverkaufs in Apotheken. Im Falle von gravierenden Nebenwirkungen oder sonstigen Problemen mit einem Arzneimittel ist die Apotheke verpflichtet, dieses der AMK mitzuteilen, welche dann untersuchend tätig wird.

4 Arzneimittelkommission der deutschen Ärzte

Hauptaufgabe dieser AMK ist die engmaschige Arzneimittelüberwachung im Rahmen der ärztlichen Anwendung (Pharmakovigilanz). Ärzte sind verpflichtet, unerwünschte Nebenwirkungen oder jegliche Komplikationen mit einem Arzneistoff der AMK der deutschen Ärzte mitzuteilen. Diese führt dann Untersuchungen durch und hinterfragt gegebenenfalls die erteilter Zulassung des Arzneimittels. Nebenwirkungen und sonstige Besonderheiten werden durch die AMK protokolliert.

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