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Zahnschmelz

Synonym: Substantia adamantina, Enamelum
Englisch: dental enamel

1 Definition

Der Zahnschmelz umgibt als härtestes Gewebe des menschlichen Körpers das Zahnbein (Dentin) und schützt es so vor Abnutzung.

2 Eigenschaften

Im Bereich der Zahnkrone umgibt der Zahnschmelz das Dentin des Zahns. So wird eine Abnutzung des stabilisierenden Zahnbeins verhindert.

Der Zahnschmelz besteht zu cirka 97% aus anorganischen Substanzen (v.a. Kalzium und Phosphat), circa 3 % sind organisch.

Der Schmelz ist aus Schmelzprismen aufgebaut, deren Länge der Schmelzdicke entsprechen. Sie liegen radiär zueinander und werden von Prismenscheiden umgeben. Zwischenprismatischer Schmelz verläuft senkrecht zu den Prismen und stabilisiert das gesamte Konstrukt.

Die Bildung des Schmelzes erfolgt durch die so genannten Enameloblasten, welche dem Zahnschmelz von außen anliegen und bereits nach dem Zahndurchbruch abgekaut werden. Das Schmelzwachstum verläuft in Schüben, was sich mikroskopisch durch die so genanntenn Retzius-Streifen dokumentiert.

3 Pathologie

Es handelt sich beim Zahnschmelz um ein Gewebe, das nicht regenerationsfähig ist. Ein durch Karies entstandenes Loch im Zahnschmelz kann also nicht vom Zahn selbst verschlossen werden und wird auch zunächst nicht bemerkt, da keine Schmerzen auftreten.

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Fachgebiete: Zahnmedizin

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