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Vormedikation

1 Definition

Die Vormedikation ist die bereits bestehende medikamentöse Therapie zum Zeitpunkt einer erneuten ärztlichen Behandlung. Sie wird durch die Arzneimittelanamnese exploriert.

nicht verwechseln mit: Prämedikation

2 Hintergrund

Die Vormedikation ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung:

  • Sie muss daraufhin überprüft werden, ob sie ggf. für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist (z.B. Nebenwirkungen)
  • Sie beeinflusst die Auswahl der Pharmakotherapie für die aktuellen Beschwerden, da die Gabe weiterer Arzneimittel zu mehr Wechselwirkungen und Nebenwirkungen führen kann.
  • Sie kann dazu führen, dass bestimmte diagnostische und therapeutische Maßnahmen akut nicht durchführbar sind (z.B. tiefe i.m.-Injektionen unter Antikoagulantien).

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Fachgebiete: Pharmakologie

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