Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Vorhofflattern

Abkürzung: VHF
Englisch: atrial flutter (AFL)

1 Definition

Vorhofflattern ist eine tachykarde Rhythmusstörung der Vorhöfe, ausgelöst durch einen Reentry-Mechanismus. Es geht meist mit einem AV-Block einher. Die Rhythmusstörung tritt oft paroxysmal, seltener chronisch auf und kann in ein Vorhofflimmern übergehen.

2 EKG

Das Vorhofflattern bietet ein typisches EKG-Bild mit:

  • einer stark erhöhten, jedoch regelmäßigen Vorhoffrequenz (200-350/min)
  • schnell aufeinanderfolgende, verbreiterte P-Wellen, die meistens sägezahnförmig sind und unter die Nulllinie reichen

Die Flatterwellen stellen sich in den EKG-Ableitungen II, III und aVF besonders gut dar.

Bei selten auftretenden ungewöhnlichen Formen des Vorhofflatterns (Uncommon type) können die Flatterwellen normalen positiven P-Wellen ähneln. Die Vorhoffrequenz ist dabei jedoch oft noch höher (bis zu 450/min) als beim konventionellen Vorhofflattern.

3 Ursache

Als Ursachen für ein Vorhofflattern kommen verschiedene Herzerkrankungen in Frage:

Vorhofflattern kann auch idiopathisch bei ansonsten Herzgesunden auftreten.

4 Symptome

Die Symptome sind meist durch die schnelle Herzfrequenz bedingt. Bei permanentem Vorhofflattern besteht eine Neigung zur intrakardialen Thrombusbildung, welche geringer ist als bei Vorhofflimmern.

5 Therapie

Die Therapie kann medikamentös mit Antiarrhythmika, elektrische Kardioversion durch Katheterintervention (Isthmusablation) erfolgen. Bei frischem Vorhofflattern ist immer die Regularisierung (Rhythmuskontrolle, Überführung in den Sinusrhythmus) anzustreben.

Tags:

Fachgebiete: Kardiologie

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