Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Vasektomie

Englisch: vasectomy

1 Definition

Unter einer Vasektomie versteht man die Unterbrechung des Samenleiters innerhalb des Hodensackes. Sie führt zu Zeugungsunfähigkeit bei ungeschmälerter Potenz.

2 Hintergrund

Der entscheidende Unterschied zur Kastration ist, dass die Hoden unbeschädigt bleiben und somit keine Veränderungen des Hormonhaushaltes zu erwarten sind. Es wird zwar eine recht sichere Sterilität (Unfruchtbarkeit) des Mannes erzielt, jedoch ohne Beeinträchtigung des Lustempfindens oder der äußeren Erscheinung.

Die Entscheidung zur Vasektomie sollte mit Bedacht gefällt werden, da dieses Verfahren als irreversibel betrachtet werden muß. Eine Wiederherstellung der Fruchtbarkeit ist nur unter großem Aufwand und mit unsicherem Erfolg möglich. Die Entscheidung zur Vasektomie könnte zu einem späteren Zeitpunkt bereut werden. Fehlende innere Überzeugung macht außerdem später auftretendende Schmerzen und psychische Probleme wahrscheinlicher.

3 Risiken

In etwa 40% der Fälle kann es zu einer Verletzung des Samenleiters oder der Nebenhodengänge kommen, wodurch Samenzellen in das umliegende Gewebe austreten können. Es kann sich als Folge ein Spermagranulom bilden.

Fachgebiete: Urologie

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