Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Triiodthyronin

Synonyme: T3, Trijodthyronin, 3,3’,5-Triiod-L-thyronin
INN-Freiname: Liothyronin
Englisch: triiodothyronine

1 Definition

Triiodthyronin ist eines der beiden wichtigsten Schilddrüsenhormone. Das Iodothyronin wird teilweise direkt in der Schilddrüse gebildet, überwiegend entsteht es aber durch eine selenabhängige, periphere Deiodierung mit Hilfe von 5'-Deiodinasen aus dem Prohormon Thyroxin.

2 Physiologie

Triiodthyronin hat eine Plasmahalbwertszeit von ca. 24 Stunden, wird also relativ schnell vom Körper deaktiviert. Für diagnostische Zwecke ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Bestimmung des freien Triiodthyronins (fT3) sinnvoller als die des Gesamthormons, da der Spiegel des letzteren nicht nur durch die Aktivität der Schilddrüse und der peripheren 5'-Dejodinasen, sondern auch durch Spiegel und Bindungseigenschaften bestimmter Plasmaproteine bestimmt wird. Im Blutplasma ist T3 zu 99% an Plasmaproteine gebunden, allen voran an das Thyroxin-bindende Globulin (TBG).

2.1 Hormonelle Wirkungen

Triiodthyronin ist insgesamt deutlich wirksamer als Thyroxin, insbesondere an Rezeptoren des kardiovaskulären Systems. Die Aktivität ist etwa drei- bis fünfmal höher als die des T4. Im Gegensatz dazu wirkt Thyroxin stärker am ZNS und der Hypophyse.

Zu den wichtigsten hormonellen Effekten des Triiodthyronins zählen unter anderem:

3 Referenzbereich

Bei gesunden Erwachsenen beträgt der Referenzbereich für:

  • Gesamt-T3: 1,1 - 2,0 nmol/l (70 - 132 ng/dl)
  • Freies T3: 3 - 8 pmol/l (0,2 - 0,52 ng/dl)

Die Referenzbereiche sind methodenabhängig.

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