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Trigonum suboccipitale

von lateinisch: trigonum - Dreieck, occiput - Hinterhaupt
Synonyme: tiefes Nackendreieck, Trigonum arteriae vertebralis

1 Definition

Das Trigonum suboccipitale ist ein dreieckiges anatomisches Areal des Nackens und wird von drei kurzen Nackenmuskeln gebildet.

2 Anatomie

2.1 Begrenzungen

Das Trigonum suboccipitale wird durch drei Eckpunkte definiert, die als Ursprung oder Ansatz der kurzen Nackenmuskeln dienen:

Zwischen diesen Eckpunkten liegen Muskeln, welche die Seiten des Dreiecks bilden:

Den Boden des Trigonum suboccipitale bildet die Membrana atlantooccipitalis posterior und der hintere Atlasbogen.

2.2 Strukturen

Im Trigonum suboccipitale laufen die Arteria vertebralis, die Vena vertebralis, der Nervus suboccipitalis und ein Teil des Plexus venosus suboccipitalis. Kaudal des Musculus obliquus capitis inferior verläuft der Nervus occipitalis major, der Ramus dorsalis von C2.

2.3 Innervation

Die o.g. Nackenmuskeln werden vom Nervus suboccipitalis, dem dorsalen Ast des ersten Spinalnerven (C1) innerviert. Deswegen zählt das tiefe Nackendreieck zur autochthonen Rückenmuskulatur.

3 Funktion

Das tiefe Nackendreieck ist wichtig für die Feinbewegungen des Kopfes. Entwicklungsgeschichtlich ist es nützlich für eine stabile Kopfstellung, die eine Fokussierung des Auges auf potentielle Beute oder Feinde ermöglicht.

Fachgebiete: Kopf und Hals

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