Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Tinea corporis

Synonyme: Ringelflechte, Tinea circinata
Englisch: Tinea corporis, Tinea of the body

1 Definition

Die Tinea corporis ist eine Pilzerkrankung der Haut (Dermatomykose), die durch Dermatophyten hervorgerufen wird. Sie ist eng verwandt mit den Hautpilzerkrankungen, die nach speziellen Körperstellen benannt sind (z.B. Tinea pedis, Tinea cruris etc.).

2 Infektion

Die Übertragung der Dermatophyten erfolgt durch direkten Kontakt mit erkrankten Individuen oder durch Berührung von kontaminierten Gebrauchsgegenständen (Kämme, Kleidung, Oberflächen im Sanitärbereich). Auch der Kontakt mit infizierten Tieren kann die Erkrankung auslösen.

3 Symptome

Auf der Haut zeigen sich kreisförmige bzw. ringfömige, leicht über das Hautniveau erhabene, rötliche Effloreszenzen. Sie können im Randbereich Entzündungszeichen und eine leichte oder deutliche Schuppung aufweisen. Charakteristisch ist das Fortschreiten der Ränder bei gleichzeitiger zentraler Abheilung.

Häufig ist auch ein Juckreiz der betroffenen Areale vorhanden.

4 Diagnose

Der Erregernachweis kann mikroskopisch erfolgen, durch Untersuchung eines Hautgeschabsels, das mit 10-20%iger KOH-Lauge überschichtet wird. Eine Pilzinfektion zeigt sich durch Hyphen und Sporen im Nativpräparat. Der Erregernachweis erfolgt durch Bebrütung einer mit Hautschuppen beimpften Kulturplatte oder mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

5 Therapie

Die Behandlung erfolgt in der Regel topisch mit antimykotischen Salben oder Cremes, die Miconazol oder Clotrimazol enthalten. Eine schwere oder chronische Tinea Corporis kann auch den Einsatz oraler Antimykotika (z.B. Ketoconazol oder Terbinafin) erforderlich machen.

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