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Strahlentransparenz

1 Definition

Der Begriff Strahlentransparenz bezeichnet die Durchlässigkeit einer Körperstruktur für Röntgenstrahlen im Rahmen einer Röntgenaufnahme. Das entsprechende Adjektiv lautet strahlentransparent.

2 Hintergrund

Die Strahlentransparenz eines Gewebes ist abhängig von seiner Dichte und seiner chemischen Zusammensetzung. Lufthaltige, lockere Gewebe (z.B. Lunge) haben eine höhere Strahlentransparenz als dichte, mineralhaltige Gewebe (z.B. Knochen). Der Grund dafür ist die unterschiedliche Absorption der Röntgenstrahlen auf atomarer Ebene.

Das Röntgenbild ist fotografisch gesehen ein Negativfilm. Eine Struktur mit herabgesetzter Strahlentransparenz stellt sich im Röntgenbild als hellerer Bereich dar, die in der Radiologie als Verschattung bezeichnet wird. Eine Struktur mit gesteigerter Strahlentransparenz bildet sich als dunklerer Bereich ab. Dann spricht man entsprechend von einer Aufhellung bzw. Hypertransparenz.

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Fachgebiete: Radiologie

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