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Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
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Geht mal raus zum Baden!
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Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Schlingensyndrom

Englisch: (Afferent or efferent) loop syndrome

1 Definition

Schlingensyndrome sind Komplikationen einer Billroth-II-Resektion am Magen (Magenresektion). Nach der betroffenen Schlinge sind das Syndrom der zuführenden und das Syndrom der abführenden Schlinge zu unterscheiden.

Einige Autoren führen zudem das Blindsacksyndrom unter den Schlingensyndrom auf.

2 Syndrom der zuführenden Schlinge

Beim Syndrom der zuführenden Schlinge ist eine Stenose der Anastomose im Bereich der Gastrojejunostomie Ursache für klinische Beschwerden. In der betreffenden Schlinge kommt es zur Stase und Störung des Abflusses. Das Syndrom der zuführenden Schlinge kann entstehen, wenn bei der Billroth-II-Resektion auf Anlage einer Braun-Fußpunktanastomose verzichtet wurde.

Klinische Symptome sind Innapetenz, Erbrechen, Völlegefühl und Diarrhöen (Hyperperistaltik). Die Diagnose kann bei Verdacht durch eine Gastroskopie gesichert werden. Therapeutisch erfolgt eine Umwandlung der Billroth-II-Resektion in eine Roux-Y-Rekonstruktion.

3 Syndrom der abführenden Schlinge

Das Syndrom der abführenden Schlinge hat eine Stenose des neu angelegten Magenausgangs als Ursache. Seltener ist eine Invagination des Magenstumpfes als Ursache festzustellen. Resultat ist eine Entleerungsstörung des Magens, die zu Völlegefühl, Inappetenz und Erbrechen führt.

Die Diagnose kann durch eine Magen-Darm-Passage (Ektasie des Magenstumpfes) oder eine Gastroskopie gesichert werden. Therapeutisch erfolgt wiederum eine Umwandlung der Billroth-II-Resektion in eine Roux-Y-Rekonstruktion.

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